Der Druck auf den Iran nimmt zu: Nach Angaben eines US-Spitzendiplomaten unterstützt nun auch China eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran.

Im Atomstreit mit dem Iran werden härtere Strafmaßnahmen immer wahrscheinlicher. Nach den Worten von Nicholas Burns, dem Staatssekretär im US-Außenamt haben sich die USA und China grundsätzlich auf weitere Sanktionen geeinigt.

Iranische Frauen demonstrieren vor der Atomanlage Isfahan für das Recht des Iran auf Nutzung der Kernernergie. (© Foto: dpa)

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"Wenn wir jetzt noch Russland ins Boot kriegen, bekommen wir eine dritte Resolution des UN-Sicherheitsrats hin," sagte Burns. Das würde bedeuten, dass der Sicherheitsrat innerhalb der kommenden Wochen strengere Maßnahmen gegen den Iran verhängen könnte.

Bislang hatten sich China und Russland dagegen gestellt. Frankreich und Großbritannien sowie Deutschland unterstützen härtere Sanktionen. Deutschland gehört dem Sicherheitsrat zwar nicht an, ist aber an an der Seite der fünf Vetomächte an den Verhandlungen beteiligt.

Unterdessen versucht der iranische Präsdident Mahmud Ahmadinedschad, die mit den USA verbündeten Golfstaaten auf seine Seite zu ziehen. Bei einem Gipfeltreffen des Golf-Kooperationstrats in Katar warnte er, die Einmischung ausländischer Kräfte könne die ganze Region destabilisieren. Außerdem stellte er eine regionale Freihandelszone am Persioschen Golf in Aussicht.

Die USA werfen dem Iran vor, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms heimlich Atomwaffen zu entwickeln. Die Führung in Teheran weist die Vorwürfe zurück.

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(dpa/Reuters/maru/bica)