Von Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt

Die Bundesregierung will die Atombranche für längere Laufzeiten zur Kasse bitten. Ob als Steuer oder in einem Fonds, ob für den Haushalt oder für Ökostrom bleibt jedoch rätselhaft. So rätselhaft, dass sich mittlerweile auch die Spitzen von Union und FDP verheddern.

Noch hat die Bundesregierung die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke nicht um eine einzige Minute verlängert, da ist der Streit darüber, was mit den zusätzlichen Milliardengewinnen der Betreiberkonzerne geschehen soll, schon voll entbrannt. Sicher ist bislang nur, dass die Atomindustrie nicht kostenlos in den Genuss längerer Betriebszeiten kommen soll.

CDU: Atomindustrie muss zusätzliche Abgabe zahlen Bild vergrößern

Ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Krümmel bei Wartungsarbeiten am Brennelemente-Lagerbecken. (© dpa)

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Wer aber das Geld einnehmen und auch wieder ausgeben darf, ob eine neue Steuer erhoben oder auf Vertragsbasis mit den Konzernen ein Fonds geschaffen wird, ob mit dem Geld der Haushalt saniert oder der Ökostrom gefördert werden soll, als das ist und bleibt bislang rätselhaft - so rätselhaft, dass sich mittlerweile auch die Spitzen von Union und FDP verheddern. Eine Übersicht über die Optionen.

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