Die iranische Führung soll 1300 Zentrifugen zur Urananreicherung in einer unterirdischen Anlage installiert und dies der Atomenergiebehörde mitgeteilt haben.
Der Iran hat nach Feststellung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit der Anreicherung von Uran begonnen. Ein Diplomat der IAEA bestätigte am Mittwoch in Wien gegenüber der Nachrichtenagentur entsprechende Angaben der iranischen Führung, die bislang nicht von unabhängiger Seite überprüft worden waren. Die islamische Republik habe in der unterirdischen Atomanlage Natans 1300 Zentrifugen installiert, die zur Urananreicherung dienen können, erklärte der IAEA-Vertreter.
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Zumindest einige der Zentrifugen werden dem IAEA-Diplomaten zufolge mit Uran-Hexafluorid gespeist. Dies sei in einem vertraulichen Dokument festgehalten, das am Mittwoch den 35 Mitgliedern des Gouverneursrats der IAEA zugestellt wurde.
Die Uran-Anreicherung ist erforderlich, um Atomkraftwerke zu betreiben oder Atombomben zu bauen. Bei der so genannten Konversion wird zunächst Uranoxid in Uran-Tetrafluorid (UF4) und dann in Uran-Hexafluorid (UF6) umgewandelt. Der entscheidende Schritt läuft dann in den Zentrifugen ab, in denen UF6 angereichert wird. Nach Angaben des US-Instituts für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (ISIS) reicht eine Kaskade von 1500 Zentrifugen aus, um binnen eines Jahres mehr angereichertes Uran herzustellen, als für eine Atombombe nötig wäre.
Im Konflikt mit der internationalen Gemeinschaft über das iranische Atomprogramm hatte Präsident Mahmud Ahmadinedschad schon wiederholt damit gedroht, dass die nukleare Entwicklung weiter vorangetrieben werde. Seinen Angaben zufolge hat der Iran die industrielle Produktion von Atombrennstoff gestartet. Teheraner Angaben zufolge sollen sogar schon 3.000 Zentrifugen in Betrieb genommen worden sein.
(afp/AP)
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AFP)
Auf die Gefahr hin irgendeinen Kommentar zu diesem oder dem "Amoklauf"-Artikel zu wiederholen: Die Bush-Waffen-Lobby sagte: wenn die Uni keine waffenfreie Zone gewesen wäre, wäre das alles nicht passiert, weil jemand den "Irren" vorher ausgeschalten hätte. Umkehrschluß? Denkt sich doch bitte jeder seinen Teil
"Im Konflikt mit der internationalen Gemeinschaft über das iranische Atomprogramm hatte Präsident Mahmud Ahmadinedschad schon wiederholt damit gedroht, dass die nukleare Entwicklung weiter vorangetrieben werde."
Gedroht? In allen Nachrichten die ich bisher zu dem Thema gelesen habe, hat Ahmadinedschad niemals gedroht! Er gibt offen zu, dass er die Urananreicherung nicht stoppen werde, denn nur mit angereichertem Uran kann man Atomkraftwerke betreiben. Uran ist nötig um Strom zu erzeugen.
Die Kritiker des Irans werden jetzt sagen, dass der Iran aber Atomwaffen herstellen will.
Den Kritikern sei gesagt, dass das aber alles reine Mutmaßungen sind. Es gibt bisher keine Beweise zu dieser These. Ebensowenig hatte Saddam Husein ABC-Waffen und was aus den Mutmaßungen geworden ist, sehen wir tagtäglich in den Nachrichten.
Der Iran hat als souveränes Land die gleichen Rechte Atomstrom zu erzeugen wie z.B. die USA, Israel, Frankreich, GB, Indien, Pakistan, Nordkorea.....
Wenn irgendetwas gefährlich ist, sind es die Mutmaßungen und Lügen des Westens, vornehmlich die der USA.