Beim Umgang mit Asylbewerbern haben die Länder im Süden Europas mehr Solidarität der anderen EU-Staaten gefordert. Nun sollen die Flüchtlingsströme besser verteilt werden.
Die 27 EU-Staaten peilen erstmals eine Verteilung von Asylbewerbern von einem Mitgliedsland ins andere an.
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Viele illegale Einwanderer versuchen, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Häufiges Ziel ist Sizilien. (© Foto: AP)
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Auf einer "freiwilligen und koordinierten Basis" sollten schutzbedürftige Flüchtlinge zwischen den Mitgliedstaaten weitergereicht werden können, heißt es in der jüngsten Version des EU-Pakts zu Einwanderung und Asyl. Die europäischen Staats- und Regierungschefs sollen das Papier bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel an diesem Donnerstag beschließen.
Vor allem Malta und andere Staaten im Süden Europas haben wiederholt mehr Solidarität der EU beim Umgang mit Ankömmlingen aus Drittstaaten gefordert. Jedes Jahr wagen Tausende Menschen den gefährlichen Weg über Mittelmeer und Atlantik nach Europa. Hunderte finden dabei den Tod.
Der Einwanderungspakt geht in seinem Kapitel über die Asylpolitik auf die besondere Lage von Mitgliedstaaten ein, deren nationales Asylsystem einem besonderen Druck ausgesetzt ist. Der EU-Pakt zu Einwanderung und Asyl soll vor allem die Grundsätze der europäischen Migrationspolitik sichtbarer machen.
Er stellt unter anderem fest, die Einwanderung könne "entscheidend zum wirtschaftlichen Wachstum der Europäischen Union und derjenigen Mitgliedstaaten beitragen, die aufgrund ihrer Arbeitsmarktlage oder ihrer demografischen Situation Migranten brauchen".
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- Asylpolitik Angst vorm Amt 18.08.2008
(dpa/gal/cag)
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für diese Zustände ist doch das unkontrollierte Wachstum der Bevölkerung!
Wer jetzt schon nicht genug zu beißen hat, der kann doch nicht noch jede Menge zusätzliche Kinder in die Welt setzen. Nicht wahr Eure Eminenz?
Nicht wahr liebe Muslime?
sondern an aoe.
Was die Agrarsubventionen betrifft, sehe ich das ebenso wie Sie. Ich frage mich diesbezüglich manchmal, ob die Lebensgrundlage afrikanischer Bauern nicht ganz bewußt zerstört wird, indem man die Märkte mit subventionierten Billigprodukten aus Europa überschwemmt.
Bei den Fischern läufts zwar andersrum, weil die Trawler alles leerfischen und der Afrikaner mit seinem Boot erfolglos bleibt. Das Ergebnis ist das Gleiche. Kein Einkommen, keine Perspektive- ab nach Europa.
"...eine durchaus inhaltsleere, auf mein Comment bezugslose Einlassung Ihrerseits. "
Sind das nicht Kommentare aus dieser Ecke meistens? :-)
(Nehme an, Sie sprechen mich an, Willy??)
...eine durchaus inhaltsleere, auf mein Comment bezugslose Einlassung Ihrerseits.
Was ist wohl nuancenloser und destruktiver, Ihre grobe Verzerrung "...ALLE Notleidenden der 3. Welt nach Europa zu holen" (es sind nur sehr wenige in der Relation)...
...oder meine Erörterung EINES (aber sehr wichtigen) Aspektes zur Armutsfrage, nämlich den EU-Agrarsubventionen?
Da kann man sich noch jahrelang drüber ereifern, dass Flüchtlinge kommen, man kann meinen, die seien alle selber schuld (oder ihre Regierungen), verhindern wird man die Fluchtbewegungen nicht. Dann kann man sich entscheiden, ob einem Dauer-Auffanglager besonders gefallen oder was man vllt sinnvolleres machen kann.
jetzt müssen Sie wohl schon persönlich werden. Ich bin untröstlich, dass ihr nuancenloses Weltbild und ihre Unkenntnis jeglicher Zusammenhänge in der Wut über den Unwillen der Europäer, alle Notleidenden der 3. Welt nach Europa zu holen, untergeht.
Nehmen Sie persönlich eine maghrebinische Großfamilie zu hause auf und sorgen Sie für die Leute. Dann verneige ich mich vor ihnen.
Paging