Ende mit Schrecken? Einem Zeitungsbericht zufolge wollen britische Armeechefs ihre gesamten Kampfverbände binnen eines Jahres aus dem Irak abziehen. Die Truppen sollten sich dafür auf die Gefechte in Afghanistan konzentrieren.
Britische Militärchefs planen englischen Zeitungsberichten zufolge den Abzug ihrer Truppen aus dem Irak innerhalb eines Jahres. Es gebe bereits einen Zeitplan, der den kompletten, einseitigen Abzug in den kommenden zwölf Monaten vorsehe, berichtete der Sunday Telegraph am Sonntag unter Berufung auf Militärkreise.
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Die Pläne würden dem künftigen Premierminister Gordon Brown vorgelegt, sobald er Ende Juni das Amt von Tony Blair übernimmt. Die Truppen sollten sich dafür auf den Kampf gegen die Taliban in Afghanistan konzentrieren. Blair hatte einen konkreten Zeitplan zum Abzug stets abgelehnt.
Künftiger britischer Premier Brown plant strengere Terrorgesetze
"Großbritannien ist nicht in der Lage, Kriege in Afghanistan und im Irak zur gleichen Zeit zu führen", sagte ein ranghohes Militärmitglied der Zeitung. "Die Regierung und die Verteidigungschefs haben beschlossen, dass wir den Irak aufgeben sollten." Den Zeitplan hätten allerdings noch nicht alle leitenden Militärs abgesegnet.
Unterdessen gab der künftige britische Premierminister Gordon Brown bekannt, dass er härtere Anti-Terror-Gesetze auf der Insel einführen will. Unter anderem solle die Polizei größere Befugnisse bekommen, kündigte der Schatzkanzler am Wochenende in Glasgow an.
Unter anderem sollten Terrorverdächtige länger als bisher ohne Anklage in Haft bleiben dürfen. Bisher liegt die Grenze bei 28 Tagen. Der scheidende Premier Tony Blair wollte sie bereits auf 90 Tage ausweiten, wurde vom Parlament aber ausgebremst.
Zudem werde geprüft, wie Material, das beim Abhören von Telefongesprächen gesammelt wird, vor Gericht benutzt werden könnte. Auch solle das Budget für die Sicherheit erhöht werden. "Wir müssen zum Wohle unseres Landes wachsam sein. Anti-Terror-Methoden müssen besser ausgeklügelt sein, es muss eher eingegriffen werden", sagte Brown.
Blair gibt sein Amt als Regierungschef am 27. Juni ab.
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(dpa)
ICE-Strecke
So dass ist dann das Eingeständniss der Niederlage des wichtigsten Verbündeten.Die schiitischen Widerstandskämpfer im Südirak haben gesiegt ebenso wie die afghanischen Widerstandskämpfer siegen werden.
Das ist kein Abzug. Das ist eine Verlagerung um wenige Kilometer und kein Grund zur Hoffnung, bzw.keine Aufregung wert.
Je nach Standpunkt.!
Irans Einfluß wird jedoch steigen und dadurch die Kriegsbereitschaft des GWB.
Zieht sich GB womöglich nur aus der Warzone zurück?
Das wäre allerdings jede Aufregung wert.
Zu den 28 Tagen Haft ohne Anklage muss man drei Dinge sagen:
1.) Das geht nur in extremsten Ausnahmefällen, die engst geregelt sind
2.) Das ganze wurde von einem demokratisch gewählten Parlament beschlossen. Und Demokratie ist auch, dass die Bürger in gewissem Ausmaß darüber mitentscheiden können, wie die Ausbalancierung zwischen Gefahrenabwehr und Bürgerfreiheit aussehen soll. Wenn's den Briten nicht passen würden, können sie die 28 Tage bei der nächsten Wahl wieder auf 2 oder 3 Tage reduzieren. Oder wollen sie UK, die Geburtsstätte der Demokratie der Neuzeit und das Land, in dem nur eine kleine Minderheit der Polizeibeamten Waffen tragen, als undemokratischen Polizeistaat bezeichenen?
3.) Wie lange ist es her, dass Teile dieses Staates Bürgerkriegsgebiet waren? Der letzte große Anschlag mit fast 50 Toten ist noch keine 10 Jahre her!!! Ein Staat, der mehrere tausend Bürgerkriegsopfer in einer seiner Regionen in den letzten Jahrzehnten zu beklagen hatte, muss nunmal, zum Schutze seiner Bürger (nicht zu ihrer Schikane), seinen Strafverfolgungsbehörden weitergehende Rechte geben, als das bei, die wir uns glücklich schätzen können, in Frieden zu leben, der Fall ist.
Blair, das personifizierte Unheil auf den britischen Inseln, tritt ab und wird durch seinen eigenen Klon, allerdings in einer verschärften Version, ersetzt. So wird der Polizeistaat Großbritanien seinen Weg in die Diktatur fortsetzen und zum totalen überwachungsstaat mutieren.
Gleiches gilt für den geschundenen Irak: Die Briten ziehen ab und die Türken werden kommen - weil die us-geführten Koalitionstruppen es für sinnvoll hielten Terror mit Terror zu bekämpfen. Denn die PKK wird auch von den Amerikanern und Briten als Terrororganisation eingestuft und darf dennoch im Norden des Iraks ohne jede Einschränkung schalten und walten. Weil Bush und Blair auf die Unterstützung der kurdischen Kämpfer (die Pechmerga) nicht verzichten wollen, ist die PKK wieder erstarkt und wieder Bomben in Istanbul.
Die wenigen, noch frei denkenden Menschen fragen sich, warum den westlichen Staatslenkern auf der einen Seite zum Zwecke der "Terrorabwehr" jedes Mittel recht ist und grundlegenste Menschenrechte massiv beschnitten werden - auf der anderen Seite aber international bekannte Terrororganisationen unterstützt werden, selbst wenn diese die Sicherheit von Bündnispartnern (Türkei ist NATO-Mitglied) bedrohen.
Nun wird auch der Norden des Irak, wo es im Vergleich zum Rest des Landes eher ruhig geblieben war, in der Asche versinken. Die Briten werden abziehen und wie Heuschrecken über Afghanistan herfallen. Auch von dort lassen sich Maßnahmen ergreifen und Aktionen durchführen, die das Ziel haben werden, den Iran zu destabilisieren. Es wird weiterhin verheerende Flächenbombardements geben und weiterhin wird es ungezählte Kriegsverbrechen an Zivilisten geben. Und so wird sich der Haß der afghanischen Bevölkerung unweigerlich auch auf die deutschen Bundeswehrkräfte und Hilfsorganisationen ausdehenen. Spätestens in anderhalb Jahren, wenn die Britin im Südafghanistan ihre Truppenstärke voll ausgebaut haben, wird die Aufbauleistung der deutschen Kräfte vor Ort zu nichte gemacht worden sein und täglich Leichensäcke in Köln-Wahn angeliefert werden.
Aber das interessiert keinen unserer so elitären "Politikerelite": Weder Frau Merkel, noch Herr Jung und schon gar nicht der Verfassungsfeind Herr Schäuble werden geistig, psychisch oder gar moralisch die Fähikeit besitzen, den Teufeln aus Washington und London Einhalt zu gebiet
und statt dessen wird B in Afghanistan verstärkt weitermachen, bis auch dieses Land aufgegeben werden muss? In den Krieg zu ziehen, ihn mit Lügen begründen, das Land ins Chaos stürzen und dann aufgeben. Es wäre mal Zeit, über die Strategie nachzudenken. Aber nein. Statt dessen heisst es, die gleiche Strategie auf ein anderes Land anzuwenden. Wie lange dauert es noch, bis Afghanistan aufgegeben werden muss?
Und unglaublich, in GB kann man 28(!!!) Tage ohne Anklage in Haft genommen werden! Das ist ein Polizeistaat, Herr Sschäuble.