Die Urheber des jüngsten Anschlags auf das Luxus-Hotel in Jakarta sind nach Auffassung der indonesischen Regierung vom Terrornetzwerk Al Qaida trainiert worden.

Jeder von ihnen habe spezielle Fähigkeiten, die er sich bei der Ausbildung in Afghanistan und Pakistan angeeignet habe, sagte der Verteidigungsminister Matori Abdul Djalil. Die Attentäter stünden mit einer Gruppe Verdächtiger in Verbindung, die im Juli auf Java festgenommen wurde.

Bei dem Anschlag waren zehn Menschen getötet worden, 147 weitere wurden verletzt. (© Foto: DPA)

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Die Verdächtigen sollen Mitglieder der Terrorgruppe Jemaah Islamiyah (JI) sein, die in Verbindung zur Al Qaida steht. Neun Verdächtige, die bei der Polizeiaktion gefasst wurden, hätten bei der Vorbereitung des Anschlags in Jakarta geholfen.

Es gebe noch viele weitere JI-Mitglieder in Indonesien, sagte Matori. Er sei sich sicher, dass die JI sowohl für den Anschlag auf das Marriott-Hotel, bei dem zehn Menschen getötet wurden, als auch für die Anschläge auf der Insel Bali vom Oktober verantwortlich sei. Dabei kamen 202 Menschen ums Leben.

Das US-Außenministerium sprach unterdessen eine Reisewarnung für Indonesien aus. "Die amerikanische Regierung hält es für wahrscheinlich, dass extremistische Elemente weitere Anschläge auf US-Einrichtungen planen", hieß es in der Warnung. Alle Reisen nach Indonesien, die vermeidbar seien, sollten verschoben werden.

Die Anschläge hätten gezeigt, dass auch amerikanische Touristen gefährdet seien, hieß es aus dem Außenministerium. So bestehe auch für Clubs, Hotels, Restaurants, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel und Schulen Gefahr.

(sueddeutsche.de/AFP/AP)

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