86 Prozent der Deutschen sind mit der Regierung unzufrieden. Ego-Taktikerin Merkel hat einen neuen Tiefpunkt erreicht - weil sie im Gegensatz zur Nationalelf kein "Wir"-, sondern ein "Wirr"-Gefühl verbreitet.
Wir sind Papst, wir sind Lena und natürlich sind wir zurzeit vor allem Nationalmannschaft: Deutschland schwelgt im "Wir". Nach dem furiosen Auftaktsieg des Teams von Jogi Löw bei der Fußball-WM zweifelt kaum jemand daran, dass "wir" Weltmeister werden.
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In Schwierigkeiten: Angela Merkel (© AFP)
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Gerne sonnt sich bei so viel Euphorie und so großen Erfolgsaussichten auch die Kanzlerin im wärmenden Licht des "Wir". Schon vor dem Spiel gegen Australien tat sie via Bild-Gruppe ihre Hoffnung kund, dass das deutsche Team Kampfbereitschaft und den besonderen Turniergeist zeigt, der "uns" bei vielen Weltmeisterschaften ausgezeichnet hat. Bestimmt hat sie sich sehr gefreut, dass "wir" gewonnen haben.
Unzufrieden mit Schwarz-Gelb
Alles andere als fröhlich dürfte Merkel jedoch stimmen, dass sich nur wenige Deutsche mit der Regierung und ihrer Politik zu identifizieren scheinen. Und das, obwohl sie - anders als Löws Mannen - vom Volk gewählt wurde.
86 Prozent der Bürger sind laut ARD-Deutschlandtrend unzufrieden mit der Arbeit von Schwarz-Gelb. Nie zuvor in Merkels Kanzlerschaft stand die Regierung in dieser Frage schlechter da. Und das acht Monate nach Beginn der "Wunschkoalition".
Dies liegt auch daran, dass sich die Koalition selbst mit dem "Wir" gerade sehr schwertut: Statt konstruktiver Kooperation dominiert Krawall. Wenn die "Wildsau" gerade nicht der "Gurkentruppe" hinterherjagt, giftet "Rumpelstilzchen" in die Runde. Die gegenseitigen Angriffe und die Vielstimmigkeit in sämtlichen Sachfragen machen es dem Bürger unmöglich zu erkennen, wofür diese Regierung steht. So erzeugt sie kein Wir-Gefühl, sondern ein Wirr-Gefühl.
Das entsteht auch deshalb, weil die Koalition ihre Entscheidungen, wenn sie denn mal welche trifft, zu wenig erklärt. Ob 750-Milliarden-Euro Rettungsschirm oder Sparpaket: Die Regierung schafft es nicht, den Deutschen nachvollziehbar nahezubringen, warum diese Schritte richtig und notwendig sind. Erklärt wurden in den letzten Monaten allerhöchstens Rücktritte - und selbst die nur unzureichend, wie im Falle Horst Köhler. Die Folgen sind: Verwirrung, Verunsicherung, Verdrossenheit.
Ohne Konkurrenz
So lautstark sich die Koalitionäre auch verbal bekriegen und so konfus und widersprüchlich das Regierungsgebaren zuweilen erscheinen mag: Merkels Machtposition dürfte ihr vorerst keiner streitig machen - weil Alternativen fehlen. Sämtliche Kandidaten, die ihr in der Union gefährlich werden könnten, hat sie im Laufe der Jahre ins Abseits geschickt.
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Frau BKin Merkel ist nun zur Zielscheibe derer geworden, die einiges an eigenen Irrtümern und Fehlern zu verstecken haben und so kann sie, auch wenn schießwütige Journalisten ihr das nicht zugestehen wollen, aufrecht bleiben. Eine sich nun ankündigende Niederlage wird auch und vor allem die Blamage derer sein, die sie vor Kurzem noch so gerne als "mächtigste Frau" vor sich hergetragen haben.
Dieser Artikel ist langatmig und komisch, ohne komisch zu sein. Die Öffentlichkeit und sicherlich auch der/die Verfasser/in haben sich die Beurteilung bei der Frau Ypsilanti, die sich bemühte, nach der Abwahl von Koch eine Regierung auf die zu stellen, einfacher, kurz und bündig geurteilt: diese Frau ist lediglich machtgeil (solch ein hässliches Wort). Diese Frau Merkel ist entweder "wirr", sie ist "Ego-Taktikerin", sie ist alles mögliche, aber sie ist offensichtlich, lt. Artikel, noch nicht einmal machthungrig. Ich muss gestehen, ich hatte, obwohl nicht ein Freund der Union, etwas von dieser Frau erwartet. Aber nach der großen Koalition, in der sie sich "verstecken" konnte, muss man erkennen, sie kann es nicht.
Diese Regierung ist Fertig, sie weiß es aber sie werden nicht den Mumm haben es einfach zu Sagen und zurück zu Treten, weder Fr. Merkel noch Hr. Westerwelle, die Kleben an ihren Stühlen wie Pech. Ein "Wir" gibt es immer nur dann wenn das Volk und der Steuerzahler wieder Geschröpft werden, davor und danach gibt es eine Regierung und ein Volk was 2 Welten sind. Dieses ganze System ist absolut marode, es hat uns dazu gebracht auf Mitmenschen zu Schei...n weil sie uns Egal geworden sind, es gibt keine Partei in Deutschland die das wirklich ändern will oder gar kann, es gibt zuviel Parteien in Deutschland. Wir sind in Europa eines der Reichsten Länder und haben eine Starke Wirtschaft, was machen wir damit?. Wir Verschleudern unser Geld im Ausland was hier Dringend gebraucht würde für Bildung und unser Sozialsystem, siehe Griechenland. Das ganz große Problem ist die Globalisierung und der Euro, es wird uns Fix und Fertig machen, das ist Sicher.
Wir Deutschen, nein, unsere Regierung ist mehr für andere da als für das Volk selbst, wenn es mich an der Nase Juckt Kratze ich mich nicht am Knie. Frau Merkel wird als Kanzlerin der Untätigkeit in die Geschichte eingehen.
Bin mal Gespannt wann Frau Merkel zu der Ölpest im Golf von Mexiko zu uns Deutschen Spricht,wenn sie den mal in Deutschland ist "jetzt sind wir alle Amerikaner" und müssen ihnen mit Milliarden Helfen, darauf warte ich Stündlich!.
Da schreibt der Autor doch tatsächlich, der Fehler der "Regierung" sein es, die eigenen Beschlüsse zu wenig zu erklären. Muahhaha.
Wie kommt man darauf, dass es da etwas zu erklären gibt? Dass da irgendwas plausibel und/oder vernünftig ist in dem angeblichen Regierungshandeln?
muss sich endlich in die richtige Richtung bewegen. Und wenn Merkel lieber eine große Koalition will, dann sollte sie das auch klar so sagen.
Paging