Die Taliban richten in Pakistan mehrere Menschen hin. In Afghanistan sterben unterdessen 22 islamistische Gotteskrieger bei Gefechten.
In Pakistan haben die radikalislamischen Taliban sechs Männer hingerichtet. Sie hatten ihnen Spionage für die USA vorgeworfen.
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Radikalislamische Taliban Anfang 2009 in Afghanistan (© Foto: Reuters)
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Fünf Menschen seien erschossen und ein sechster am Dienstag erhängt worden, sagte ein Vertreter der Lokalverwaltung in der Provinz Nord-Waziristan im Grenzgebiet zu Afghanistan der Nachrichtenagentur AFP.
Demnach waren an den Leichen Schilder angebracht, auf denen die Toten als "Spione der USA" bezeichnet wurden. Die Leichen seien in den Ortschaften Miranshah sowie Mir Ali gefunden worden.
Im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet werden immer wieder Menschen von radikalen Aufständischen wegen angeblicher Zusammenarbeit mit den USA hingerichtet.
Gefilmte Enthauptungen
Häufig werden die Enthauptungen der Opfer gefilmt und zur Abschreckung der Bevölkerung auf Video verbreitet.
Die US-Armee beschoss in der Vergangenheit von Afghanistan wiederholt Ziele auf der pakistanischen Seite der Grenze.
Wie jetzt bekannt wurde, kam es an diesem Montag zu neuen Gefechten in Afghanistan. Nach US-Angaben sind 22 Aufständische getötet worden, darunter zwei Kommandeure der radikal-islamischen Taliban.
Die Kämpfe hätten am Montag im Süden und Osten des Landes stattgefunden, teilte das amerikanische Militär mit. Ob es unter den Koalitionstruppen Opfer gab, wurde nicht bekannt.
Die Taliban waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Islamisten haben ihre Angriffe seit 2005 ausgeweitet. Im vergleichsweise ruhigen Norden Afghanistans sind auch deutsche Soldaten im Einsatz.
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(AFP/Reuters/odg/hai)
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dessen Löschung ich übrigens nicht nachvollziehen kann ...
auf dessen Nachkriegs-Inhalt Sie sich im Übrigen beziehen, bezog sich auf die Formulierung eines anderen Users, die Paschtunen könnten irgendwann zu einem Gastbesuch in Deutschland mit Feuer und Schwert antreten.
Mein Kommentar zielte darauf ab, darzustellen, dass es in einem fremdbesetzten Land immer eine Stimmung gab, gibt und geben wird, die sich gegen die Besatzer richtet; dass eine solche Stimmung aber durch eine positive Entwicklung verstummen kann.
Würde man also allein eine solche Stimmung zum Kriterium machen, würde man eine ebensolche seinerzeit im bestetzen Nachkriegsdeutschland wahrgenommen haben. Und niemand wird vernünftiger Weise daran zweifeln, dass es für Deutschland gut war, dass diese Stimmung überwunden wurde.
Die Ursache und der Status der damaligen Besatzung sowie die Pläne Morgenthau versus Marshall tun dabei nichts zur Sache. Jede Besatzungsmacht wird immer mit dem als Freiheitswillen proklamierten Widerstand gegen diese Besatzung konfrontiert sein - unabhängig vom Ziel und Vorgehen der Besatzer.
Wenn das Grundgesetz es eh' nicht vorsieht, den Afghanen ungebeten die Freiheit zu bringen, dann können wir Afghanistan doch wieder besten Gewissens vor die Hunde gehen lassen.
Und wenn Gromll nun meint, die Afghanen wollen einfach wieder so leben, wie es ihrer Historie entspricht, so muß man halt nur in Kauf nehmen, dass es sich hierbei um die eher kürzere Historie seit 1996 handelt und das Thema Kultur dabei weitgehend ausgeblendet wird. Wußten Sie, dass Drachensteigen lassen ein Volkssport in Afghanistan war? Eigenartiges Völkchen. Was soll's - Schwamm d'rüber. Aus und vorbei.
Es muß uns auch nicht mehr interessieren, welche Musik zu dieser Kultur gehörten, welche Tänze, welche Feierrituale. Nein, ein solches Interesse sieht das Grundgesetz nicht vor. Afghanistan, möchte ich meinen, kommt im Grundgesetz überhaupt nicht vor ... Man könnte es zwar durchaus zynisch nennen, das Schicksal eines Kulturvolkes als Gegenstand ätzender Kritik an der Außenpollitik der Merkel-Regierung oder des GWB-Erbes zu betrachten. Aber das, filus, das ist als "Meinungsfreiheit" sogar durch das Grundgesetz abgedeckt.
@mona_7: "von Demokratie, Frauen- und Menschenrechten. Diesem unglücklichen Volk werden diese elementaren Rechte seit Jahrzehnten vorenthalten - und daran hat sich auch seit 2001 bis heute nichts geändert."
^^
Nun es hätte sich mehr tun können das ist wahr aber für die Frauen hat sich imens viel geändert. Nochmal, Afgahnistan hatte die höchste Frauensterblichkeit nördlich des Äquators da sie nicht zum Arzt gehen dürften. So sind vorm Krieg tausende Frauen an den kleinsten Enzündungen gestorben. Oder anders quallvoll verreckt. Das lag an den Taliban Gesetzen die noch härter und unmenschlicher waren als die Gesetze in Saudi Arabien. Ich bleib dabei Afgahnistan muß so lange besetzt gehalten werden bis das Land halbwegs ordentlih funktioniert. Di ewerden auch in 50 Jahren noch keine Gleichberechtigung haben und ihre Frauen unterdrücken aber wenigstens nicht mehr verrecken lassen nur weil sich eine Frau in den Finger geschnitten hat und sie von niemanden etwas Jod drauf bekommt...
@filus:Ich bin zwar schon immer für die besetzung Afganistans (schon vorm 11.9.) aber der Vergleich da gebe ich ihnen recht mit Deutschland hingt sehr. Deutschland mußte nicht zivilisiert werden immerhin haben wir den großteil des Völkerrechts erfunden und lange Zeit viel freiere und lyberalere Gesetze gehabt als andere Europäische Monarchien/Diktaturen. Leider bringt man den Leuten hier nur 20 Jahre Deutsche Geschichte bei da bleiben die wichtigsten erungenschaften und die Frage "wie konnte das passieren" auf der Strecke.
Afgahnistan hingegen brauch eine neue Chance und die können wir diesem Land geben. Und das muß uns der tot unserer Soldaten wert sein. Manchmal lohnt es sich für etwas zu sterben. Afgahnistan wird nie wie ein EU Land aber wenigstens können Frauen dort nun zum Arzt gehen und Mädchen dürfen lesen und schreiben lernen allein dafür hat sich jeder Tropfen Blut gelohnt.
Paging