Mit einer historischen Zugfahrt haben die Feierlichkeiten zur Amtseinführung von US-Präsident Obama begonnen. Zudem sind ein Volksfest und ein Rockkonzert geplant.
Mit einer geschichtsträchtigen Zugfahrt des künftigen US-Präsidenten Barack Obama haben am Samstag die viertägigen Marathon-Feiern zu dessen Vereidigung begonnen.
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"Lasst uns alle unseren Teil beitragen, dieses Land zu erneuern": der designierte US-Präsident Obama und sein Vize Joe Biden. (© Foto: dpa)
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Vor seinem historischen Amtsantritt schwor Obama seine Landsleute auf einen umfassenden Neuanfang ein. Zugleich versprach der 47-Jährige ein beispielloses Volksfest, wenn er an diesem Dienstag auf den Stufen des Kapitols in Washington vor bis zu zwei Millionen Zuschauern als erster Schwarzer den Präsidenten-Eid ablegt.
"Lasst uns alle unseren Teil beitragen, dieses Land zu erneuern", sagte Obama. "Lasst uns sicherstellen, dass diese Wahl nicht das Ende des Wandels in Amerika bedeutet, sondern der Anfang ist." Mit der Zugfahrt von Philadelphia (Pennsylvania) in die Hauptstadt stellte Obama die Fahrt von Abraham Lincoln nach Washington zu dessen Amtsantritt im Jahr 1861 nach.
Am Samstagabend (Ortszeit) traf der designierte Präsident nach rund siebenstündiger Fahrt ein. Bei klirrender Kälte hatten entlang der 216 Kilometer langen Strecke Schätzungen zufolge Zehntausende ausgeharrt, um dem designierten Präsidenten zuzujubeln.
In Wilmington im Bundesstaat Delaware legte der Zug einen Stopp ein. Obamas künftiger Stellvertreter Joseph Biden gesellte sich dort zu der Reisegesellschaft. Die Menschenmenge stimmte für Obamas Frau Michelle, die an diesem Tag 45 Jahre alt wurde, ein "Happy Birthday" an.
In Baltimore harrten unterdessen bei Minus-Temperaturen Zehntausende der Ankunft des Zuges. "Dies ist wirklich ein historischer Augenblick", sagte der 54-jährige Lehrer Walter Massey - "wahrscheinlich der geschichtsträchtigste Vorgang, den ich in meinem Leben mitbekomme". Er habe vor der Wahl Obamas nicht gedacht, dass "Amerika reif genug sei, einen Afro-Amerikaner als Präsidenten zu wählen".
Für die breite Öffentlichkeit gehen die Feiern am Sonntag richtig los - mit einem kostenlosen Konzert am Lincoln Memorial in der Bundeshauptstadt. Angesagt haben sich hochkarätige Stars wie Bruce Springsteen, Beyoncé, U2 und Stevie Wonder. Das Motto der Veranstaltung, zu der mindestens 500.000 Menschen erwartet werden: "We are one" (zu deutsch etwa: Wir gehören zusammen).
Obama rief zu einer "neuen Unabhängigkeitserklärung" auf, mit der die Amerikaner sich von "Ideologie, Kleingeistigkeit, Vorurteilen und Engstirnigkeit" lösen sollen. In Philadelphia wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung verabschiedet und elf Jahre später, nach dem Sieg über die Kolonialmacht England, die Verfassung beschlossen.
"Wir werden die offenste und zugänglichste Vereidigungsfeier in der Geschichte haben", sagte Obama am Samstag in seiner Rundfunkansprache. "Es wird ein Fest des amerikanischen Volkes", betonte der designierte Präsident. "Wir werden die Stimme der Durchschnittsamerikaner nach Washington tragen." Zugleich werden die Feierlichkeiten vom größten Sicherheitsaufgebot bewacht, das die US-Hauptstadt je erlebte.
Medienberichten zufolge sollen mehr als 40.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein, darunter 7500 Soldaten, 10.000 Mitglieder der Nationalgarde und 25.000 Polizisten. Der Amtsantritt der neuen US-Regierung wird von großen Hoffnungen der Amerikaner begleitet.
Barack Obama will sich bereits am Tag nach seiner Vereidigung als neuer US-Präsident am kommenden Dienstag mit der Führung der Streitkräfte und anderen Militärberatern treffen, um den Irak-Krieg und andere Sicherheitsthemen zu erörtern. Das teilte am Samstag ein führender Berater des künftigen Präsidenten mit
In einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des Magazins Newsweek sind 66 Prozent der US-Bürger optimistisch, dass sich die Dinge mit Präsident Obama zum besseren wenden werden. 71 Prozent zeigten sich zuversichtlich, dass seine Regierung der Wirtschaft zum Aufschwung verhilft.
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(dpa/cag)
Frauen in Saudi-Arabien
Laien mögen heute noch glauben Lincoln habe in den USA die Sklaverei abgeschafft. Dieses ist falsch. Er hat dies nur für die aufständischen Südstaaten verfügt in der Hoffnung sie würden nun nach Norden wandern um dort in den Bergwerken, die weiter ihre Sklaven hatten zu arbeiten. Er hat sich getäuscht. Sie sind im Süden gebliebene.
Geschichtsforscher sind sich weitgehend einig, daß unter Lincoln der Zeitpunkt zu suchen ist, wo die Hochfinanz die Regierung des Staates übernommen hat und Washington nur noch eine Marionette ist.
Das Hauptziel Lincolns war damals die Einheit der USA, nicht die Freiheit der Sklaven.
Das sollte man bei all dem Kult schon bedenken.
Vor allem, weil im Hintergrund noch größere Banken und Heuschrecken noch größere Räder drehen und verkaufen wollen und werden.Und es immer noch keine Kontrolle gibt.