Die BundespräsidentenNummer elf und seine Vorgänger

Vor Joachim Gauck amtierten zehn Männer als Präsidenten der Bundesrepublik: Richard, der Überragende, Heinrich, der Vielbelachte und Horst, der sich einfach von dannen machte: Eine kleine Geschichte der Bundespräsidenten von Heuss bis Gauck in Bildern.

Vor Bundespräsident Joachim Gauck Nummer amtierten zehn Männer als Staatsoberhäupter der Bundesrepublik: etwa Richard, der Überragende, Heinrich, der Vielbelachte und Horst, der sich einfach von dannen machte: Das höchste politische Amt in Deutschland wurde von unterschiedlichsten Charakteren ausgeübt. Nicht immer würdevoll. Eine kleine Geschichte der Bundespräsidenten.

Zu den prägenden Gestalten gehörte zweifellos Theodor Heuss (1949-1959) - auch weil er der erste Präsident war und damit für lange Zeit den Charakter des Amtes prägen konnte. Heuss war mit seiner bildungsbürgerlichen Ausstrahlung, seinem sonoren Schwäbisch und seinem großväterlichen Gestus geradezu eine ideale Figur, um das friedliche, demokratische Deutschland nach zwölf Jahren Nazi-Diktatur zu repräsentieren. "Papa Heuss" war zwar neben dem machtbewussten Kanzler Konrad Adenauer kein politisch starker Präsident, aber er war für viele Deutsche eine vertrauenserweckende Bezugsperson.

Bild: AP 3. Januar 2012, 11:142012-01-03 11:14:00 © sueddeutsche.de/mb/segi/jobr/odg/liv