Dabei sah man die zwei Al-Qaida-Anführer in einer Bergregion, wie sie die Attentäter des 11. September lobten. Aus diesen Verstecken diente Bin Laden seinen Anhängern vor allem als Inspirationsfigur. Zawahiri, der keine formelle theologische Ausbildung hat, konzentrierte sich auf ideologische und strategische Führungsaufgaben. So wies er etwa 2005 den irakischen Islamisten Abu Mussab al-Sarkawi an, auf Enthauptungen zu verzichten, um nicht die Gunst der Iraker zu verlieren.
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Geschwächte Zentrale, starke Ableger
Trotz der wachsenden Einschränkungen bei ihrer Bewegung und Kommunikation gelang es al-Qaida, ein Netz aus regionalen Ablegern aufzubauen und so ihren Ruf als Terrorgruppe zu stärken. So übernahm die irakische Gruppe Monotheismus und Dschihad 2004 den Namen al-Qaida im Irak. Drei Jahre später folgte die algerische Vereinigung der Salafistengruppe für Predigt und Kampf. Sie nannte sich fortan al-Qaida im islamischen Maghreb. Schließlich schlossen sich 2009 jemenitische und saudische Islamisten zur al-Qaida auf der arabischen Halbinsel zusammen.
Aus dieser Regionalisierung ziehen Sicherheitsexperten unterschiedliche Schlüsse. Leah Farrall, früherer Terrorspezialist der australischen Bundespolizei sagt: "Berichte, dass al-Qaida auf dem Abstieg ist, behandeln die zentrale Organisation von al-Qaida separat von ihren regionalen Ablegern und übersehen ihren Erfolg beim Ausdehnen von Macht und Einfluss."
Andere verweisen jedoch darauf, dass al-Qaida seit mehreren Jahren keinen großen Anschlag mehr verübt hat. Zudem äußerten Terrorexperten in der US-Regierung am Montag Zweifel, ob es dem Ägypter Zawahiri gelingen wird, seinen Einfluss über Islamisten am arabischen Golf geltend zu machen.
Nico Prucha von der Universität Wien hält diese Frage jedoch für sekundär: "Nachdem sich Bin Laden aus der operativen Planung immer mehr herausgenommen hat, ist es nicht unbedingt nötig, dass ihm direkt jemand nachfolgt", sagt er. "Auch als Märtyrer wird Bin Laden seine Rolle bei der Dschihad-Propaganda behalten."
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(SZ vom 03.05.2011/mob)
Russland unter Putin
Osama bin Laden ist tot. Die USA und ihre Verbündeten feiern dies als einen Triumph im »Krieg gegen den Terror«. Statt zu jubilieren, sollte aber besser nachgedacht werden. Denn die Probleme von gestern sind auch heute noch da; daran ändert der Tod eines Menschen nichts.
Ich darf auf meinen ganzen Artikel hinweisen: http://www.diagoge.com/politik/osama-bin-laden-ist-tot-was-nun/
Aiman al-Zawahiri, ist seit über 10 Jahren als Militär Chef des Bin Laden damals bekannt gewesen. Aiman al-Zawahiri, organisierte mit den US Beratern des Pentagon der MPRI (mpri.com) einer üblen Söldner Truppe, nicht nur die Ethnischen Säuberungen der Krainja in 1995, sondern organisierte die Terror Anschläge in Mazedonien in 2001. Persönlich bekannt u.a. mit Ali Ahmeti, der später Einreise VErbot in die USA erhielt usw.. Ali Ahmeti, ist natürlich direkter Partner u.a. von Solana gewesen, kriminellen Deutschen und US Politikern, welche Nord-West Mazedonien, mit Kumanova, Tetova, als Drogen Drehscheibe brauchten, wie auch für den Luxus Autohandel etc.. Ali Ahmeti, der Wurzelzwerg, den ich persönlich mal kennenlernte in 2001, hat genausowenig Verstand und Bildung, wie viele Albaner Politiker und ist heute Partei Vorsitzender der DUI Partei.
Leute...wann begreift ihr endlich, dass ein Netzwerk per Definition gar keine Spitze braucht.
Es ist egal wen ihr von der Presse jetzt auf den Schild hebt! Die Terrorgruppen agieren sowieso autark, die brauchen weder Bin Laden, noch Al-Zawahiri.
Zitat Jörg Armbruster (ZDF-Korrespondent in Kairo) gestern im Heute-journal "AlKaida, bzw. das was man dafür hält..."
In Zukunft weis die CIA wo sie die Männer suchen muss, genau an der Seite ihrer so genannten Verbündeten. Vielleicht im Nebengebäude eines Staatsoberhauptes, eines Scheichs? Man erkennt sie aber deutlich am Luxus, an den vielen Frauen...
Nun heißt der neue Chef als al-Zawahiri.
Den Namen muss man ein bisschen bekannter machen, an ein neues Erscheinungsbild muss man sich nicht groß gewöhnen.
Passt doch und auf dem Konto steht ein Erfolg.
Bis gespannt, wer als nächstes kommt!
Paging