Während US-Präsident Obama von einer Militäraktion gegen Terroristen im Jemen derzeit absieht, wird ein Manko des Drohnen-Einsatzes in Afghanistan bekannt.
US-Präsident Barack Obama hat nach eigenem Bekunden nicht die Absicht, im Kampf gegen al-Qaida amerikanische Truppen in den Jemen oder nach Somalia zu entsenden. Er sei immer noch davon überzeugt, dass das Zentrum der Aktivitäten des Terrornetzwerks im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet liege, sagte Obama dem Magazin People.
Setzt vorerst auf Diplomatie und Kooperation im Kampf gegen den Terror: US-Präsident Barack Obama (© Foto: AP)
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Der Präsident erklärte jedoch einschränkend: "In einer Welt, die so komplex ist, schließe ich keine Möglichkeit aus." Aber in Ländern wie dem Jemen oder Somalia sei seiner Ansicht nach eine Zusammenarbeit mit internationalen Partnern derzeit am wirkungsvollsten.
Vordringlich sei aber, in einem längeren Prozess "die Herzen und Köpfe der einfachen Leute zu gewinnen und diese gewalttätigen Extremisten zu isolieren". Mit Blick auf den Widerstand im Jemen gegen eine US-Militärpräsenz fügte er hinzu: "Wie wir uns in der Welt darstellen, die Botschaft, die wir an die islamischen Gesellschaften in der Welt senden (...), bleibt außerordentlich wichtig."
In Ländern wie dem Jemen und Somalia sei es am effektivsten, mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten.
Der Jemen ist nach dem vereitelten Flugzeuganschlag von Detroit in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit gerückt, weil der mutmaßliche Attentäter dort ausgebildet worden sein soll. Angesichts einer schwachen Regierung in der Hauptstadt Sanaa nutzen islamische Extremisten das Land zunehmend als Basis. Experten gehen davon aus, dass sich mehrere hundert Al-Qaida-Kämpfer im Jemen verschanzt halten.
Auch der für die Region zuständige US-General David Petraeus sprach sich gegen US-Soldaten im Jemen aus. Die jemenitische Regierung habe klargemacht, dass sie keine amerikanischen Truppen in ihrem Land wünsche, sagte der General am Sonntag dem US-Fernsehsender CNN. Statt eigene Truppen zu entsenden, würden die Vereinigten Staaten die jemenitischen Behörden im Kampf gegen Terroristen unterstützen.
Laut Petraeus will die US-Regierung entsprechende Zuschüsse auf mehr als 150 Millionen US-Dollar (103 Mio. Euro) verdoppeln. Auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hätten ihre Hilfen aufgestockt.
Laut CNN bestätigten amerikanische Behörden, dass sie dem Jemen Geheimdienstinformationen über Al-Qaida-Ziele in dem Land zur Verfügung gestellt haben. Sie wollten aber nicht sagen, ob das Material vom US-Militär stammt. Jemens Präsident Ali Abdullah Salih versprach, gegen al-Qaida-Mitglieder vorzugehen, die sich weigerten, der Gewalt abzuschwören.
Videomaterial für 24 Jahre
Dem Fernsehsender Abu Dhabi TV sagte er: "Wir sind bereit, mit jedem zu reden, der Gewalt und Terrorismus aufgibt." Selbst im Umgang mit al-Qaida sei "Dialog der beste Weg". Wenn al-Qaida Sabotage und Terror jedoch fortsetze, sei seine Regierung entschlossen, gegen sie vorzugehen.
Inzwischen wurde ein Manko der Drohneneinsätze in Afghanistan bekannt. Unbemannte Flugzeuge der US-Streitkräfte in Afghanistan und im Irak sammeln einem Zeitungsbericht zufolge mehr Informationen, als die Geheimdienste auswerten können. Wie die New York Times berichtete, haben die Drohnen im vergangenen Jahr dreimal mehr Material erfasst als 2007.
Die gesamten Videobilder am Stück anzuschauen, würde demnach rund 24 Jahre dauern. In den kommenden Jahren könnte die Masse an Bildern laut dem Bericht sogar noch zunehmen, da immer mehr Drohnen eingesetzt würden und sie teilweise schon mit mehreren Kameras ausgestattet seien.
Die Drohnen des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und der US-Armee sammeln aber nicht nur Informationen, sondern fliegen im Grenzgebiete zu Afghanistan auch Luftangriffe. Dort haben die radikalislamischen Taliban ihre Rückzugsgebiete. In Pakistan waren die Angriffe in der Vergangenheit heftig kritisiert worden. Die Kritik war allerdings etwas abgeflaut, nachdem im August bei einem solchen Angriff der gefürchtete Taliban-Anführer Baitullah Mehsud getötet wurde.
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(AFP/dpa/Reuters/odg)
ICE-Strecke
Nun sterben die USA den doppelten Tod. Einserseits an einer völlig uberblähten und wertlosen Währung, andererseits an den gigantischen Kosten eines stehenden Heeres.
Rom läßt grüßen.
Warten wir noch ein Weilchen. Dann kommen die USA mit ihren Schrott-Panzern nicht einmal mehr aus der Garage.
Tja! Wer pleite ist, der kann auch militärisch nicht mehr auf Groß.motz machen....
Dafür gibt es einen Namen: Vorratsdatenspeicherung. Wahrscheinlich sind hierfür die 30.000 Mann gedacht. Die sollen gar nicht kriegen, die sollen Herzen gewinnen und Köpfe, Daten sichten und natürlich Brücken..., ja Brücken sollen sie bauen. Und wenn die noch nicht reichen, dann nochmal 30.000 Mann und nochmal und dann doch noch Jemen, Somalia, Kenia und Hamburg.
und Recht ist relativ. Nicht nur da und dort, auch hier, wie der Artikel über die csUler hier in der SZ deutlich zeigt.
Punktuell lassen sich Konflikte nicht beseitigen. Es fehlt einfach am geistigen Überbau insgesamt. Und durch menschliche Methoden ist das Ding ebenfalls nicht "gerecht" hinzu bekommen.
Gäbe es nicht die drei Grundübel, sozusagen die Erbsünden, wir wären wo anders.
look good, at least his expression on that picture ;-) Why don't you just stay where you belong too? There are so many Problems in the USA, solve them first, before you try to tell world what to do ! ;-)
Angriff von Drohnen in Pakistan und Jemen. Das Völkerrecht in der der Gebietsschutz eines jeden Landes geregelt ist, scheint nur noch für westliche Länder Gültigkeit zu haben.