Aktivismus Und, Action

Tote Flüchtlinge herholen und beerdigen: Was treibt Philipp Ruch an, den Chef des "Zentrums für Politische Schönheit"?

Von Evelyn Roll

Es ist so seltsam wie zwangsläufig, auf dem Hinweg zur Frühstücksverabredung mit Philipp Ruch an einen Rückweg denken zu müssen, es war der Rückweg von einem Amnesty-International-Abend vor einiger Zeit.

Der Geiger Daniel Hope, der in Südafrika geboren wurde, weil seine Vorfahren 1935 die Dahlemer Villa zwangsverkaufen und vor den Nationalsozialisten flüchten mussten, spielte an jenem Abend bei Peter Raue und Andrea von Bernstorff zu Hause, über den Dächern von Charlottenburg. Amnesty organisiert so etwas manchmal: Salon-Abende in Privatwohnungen.

Die ...