Bei einem Gefecht südlich von Kundus sind zwei deutsche Soldaten verletzt worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.
Zwei Soldaten der Bundeswehr sind bei einem Gefecht mit Kämpfern der radikal-islamischen Taliban in der Nähe des Feldlagers Kundus in Nordafghanistan verletzt worden. Die Deutschen seien im Lager Kundus medizinisch versorgt und dann mit einem Lazarett-Airbus der Bundeswehr nach Deutschland gebracht worden, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mit.
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Ein Soldat steht vor einem Bundeswehr Transportpanzer Fuchs in Kabul auf dem Flughafen (Archivbild) (© Foto: dpa)
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Der Zustand des durch einen Schuss schwer verletzten Soldaten sei stabil, sagte ein Sprecher. Sein Kamerad sei von einem Streifschuss leicht verletzt worden. Beide würden im Zentralkrankenhaus der Bundeswehr in Koblenz behandelt.
Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Mehrere Aufständische hätten den Angriff ausgeführt und dabei "acht deutsche Soldaten" getötet sowie zwei Panzer zerstört, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid am Montag. Angaben der Extremisten gelten jedoch als übertrieben und haben sich oft als gänzlich falsch herausgestellt.
Auf die Bundeswehr-Patrouille war am Sonntag um 11.30 Uhr Ortszeit etwa 15 Kilometer südlich von Kundus im Distrikt Chardara ein Sprengstoffanschlag verübt worden. Durch die Explosion wurde nach Angaben der Bundeswehr ein Fahrzeug beschädigt.
Im Anschluss habe es eine Schießerei gegeben, bei der die Soldaten verletzt worden seien. Der Chef der Distriktverwaltung von Chardara, Abdul Wahid Omarkhel, erklärte, bei dem Feuergefecht sei auch mindestens ein Angreifer getötet worden.
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(dpa/bavo)
Zitat:"Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Mehrere Aufständische hätten den Angriff ausgeführt und dabei "acht deutsche Soldaten" getötet sowie zwei Panzer zerstört, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid am Montag. Angaben der Extremisten gelten jedoch als übertrieben und haben sich oft als gänzlich falsch herausgestellt."
Natürlich sind die Angaben der Taliban übertrieben. Aber die Frage ist, wem die afghanische Öffenlichkeit eher glaubt? Natürlich sind die Darstellungen unserer Regierung hinsichtlich des Erfolges dieses Einsatzes übertrieben. Fragt sich eben, wem die deutsche Öffenlichkeit eher glaubt?
Im Krieg ist die Wahrheit immer das erste Opfer.
1.) 1 Mio. Mann extra Kampstruppe nach Afghanistan.
2.) Ankündigung der totalen entwaffnung des Afghanischen Volkes
3.) Ankündigung durchsetzen. Wer noch eine Waffe in der Öffentlichkeit trägt und kein Soldat oder polizist ist wird nach einer Warnung erschossen.
4) Großflächige Bombardierung der 3 verbliebenen Taliban Städte samt Mann und Maus.
Da sterben kurzfristig all die Menschen die Zahlenmässig sowiso die nächsten 10 Jahre dort noch sterben. Aber danach ist ruhe und man hat Zeit für die Entextremisirung. Das ganze ebenso hart und straf durchziehen wie bei den Na.zis. Kein stück zurück weichen, keine Zugeständnisse ans Unmenschliche.
Das ist Krieg und so muß man sie führen wie früher eben auch.
PS. Afghansitan ist nicht unbesiegbar, in wirklichkeit hat es selber niemals einen Krieg gewonnen.
Allmählich muss man vorsicht walten lassen, nicht nur beim Einsatz, sondern auch mit dem was daraus wird:
1.) Wieviele Gefallene Soldaten wird das Deutsche Volk bereit sein auf sich zu nehmen, um ein paar Verrückte Talibankrieger von ihrem Religionswahn abzubringen?
2.) Sollte die Regierung und das wählende Volk weiterhin an einem Einsatz in Afganistan festhalten wollen oder müssen, wie lange wird es dauern bis sich hier ein Feindbild bildet und mans seitens der Presse und der Bevölkerung ein radikaleres Vorgehen auf dem Hindukusch fordert?
3.) Ist man sich bewusst wie die rechtradikalen Parteien in einer wirtschaftlich labilen Lage diese Intervention ausschlachten können?
4.) Wie lange wird es dauern bis sich die Bundeswehr in Afganistan an "demokratische Kriegsregeln" hält, die dann lediglich vom Gegner als Schwäche gedeutet werden. Wenn man davon ausgeht, dass alle Kriege grausam sind, dann kommt es mit Sicherheit irgendwann zu "Gegengrausamkeiten" ausserhalb der demokratsichen Rechtsordnung.
Alleine dieser Fragen wegen, spreche ich mich dafür aus, dieses land nicht weiterhin zu unterstützen, wenn die taliban auch meinen sie mögen diesen krieg gewonnen haben, so verlieren sie ihn am ende gegen ihre eigene Bevölkerung, und solange diese sie verbirgt trägt diese auch die Mitschuld. Also raus da bevor die Probleme mit den Radikalen in Deutschland aufkochen, die Europawaheln haben ja in vielen Ländern gezeigt, dass da der "Revolve" locker sitzt.
Ich war früher für den Afghanistaneinsatz, aber seit diese Talibangesetze und Scharia-Irrsinn wieder gelten, sehe ich nicht ein, wofür wir unsere Leute (und Material, und Geld...) dort opfern sollen.
Leider funktioniert das dort nicht so wie in Japan oder Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Wir haben es versucht, aber offensichtlich kann man sich mit dem Mass an Gewalt, dass man gewillt ist einzusetzten, dort nicht durchsetzen. Also kann man genauso gut gehen, und das Land sich selbst überlassen (aber bitte dann auch kein Entwicklungsgeld mehr hinschicken, wenn das dann nur in Koranschulen eingesetzt wird, natürlich nur für Jungs, nicht dass diese Ausbildung Mädchen irgenwas nutzen würde, in der "echten" Welt...)
was anderes, wenn man als Soldat im Einsatz durch Kugeln getroffen wird, ist das eine Verwundung, kommt man dabei um, gilt man als gefallen, nicht als gestorben. Das ist kein "Militärsprech" und sicher keine Kriegsverherrlichung (was ich ablehne), sondern ganz normale Umgangssprache.