Ein schwerverletzter Soldat wird aus Afghanistan nach Deutschland zurückgebracht. Währenddessen ist auf seine Kameraden erneut ein Sprengstoffanschlag verübt worden.
Auf Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan ist am Montag erneut ein Anschlag verübt worden. Bei dem Vorfall am Rande der nordafghanischen Stadt Faisabad seien am Nachmittag (Ortszeit) vier Soldaten leicht verletzt worden, teilte die Bundeswehr auf ihrer Internetseite mit. Sie seien zur medizinischen Versorgung zum Wiederaufbauteam (PRT) nach Faisabad gebracht worden.
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Bundeswehrsoldaten bei Aufräumarbeiten nach dem Sprengstoffattentat am Sonntag im Norden Afghanistans. (© Foto: dpa)
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Den Angaben zufolge war die Bundeswehr-Patrouille in eine Sprengfalle geraten. Nach ersten Erkenntnissen seien auch afghanische Zivilisten bei dem Anschlag "getroffen" worden.
Zuletzt waren am Sonntag im Norden Afghanistans zwei deutsche Soldaten bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Patrouille der Bundeswehr verletzt worden, einer der Soldaten dabei schwer. Er wird am Montag mit einer Maschine der Bundeswehr nach Deutschland zurückgebracht. Der Mann sei nicht in Lebensgefahr. Er soll im Bundeswehr-Krankenhaus Koblenz behandelt werden. Der zweite verletzte Bundeswehrsoldat bleibt den Angaben zufolge in Afghanistan im Einsatz. Die beiden Soldaten gehören nach Angaben der Deutschen Presseagentur dpa zu einer Fernmeldeeinheit aus dem nordhessischen Frankenberg.
Der Attentäter hatte den Sprengsatz am Sonntag gegen 10.20 Uhr (Ortszeit) in der Nähe der nordafghanischen Stadt Baghlan neben einem Militärkonvoi mit mehreren gepanzerten Fahrzeugen gezündet. Dabei kam nach afghanischen Angaben ein Zivilist ums Leben.
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(AFP/dpa/hai/jkr)
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"Und danach überlassen wir die Afghanen den Taliban. "
Sie sehen das ganz falsch! Und dann überlassen wir die Taliban den Afghanen, muss es stattdessen heissen.
Da ja, wie Kriegsbefürworter unermüdlich posten, lediglich 4% der Afghanen die Taliban unterstützen, müssten die restlichen 96% eigentlich sehr schnell mit ihnen aufräumen können.
uns Herr Jung immer noch sagen "Wir sind ncht im Krieg".
Jeder Anschlag macht deutlich, auf welch verlorenem Posten nicht nur die deutschen Soldaten stehen, deren Einsatz sie nicht zuletzt sich als groß aufspielender Politiker zu verdanken haben. Müssen es erst noch mehr Opfer werden, bis eingesehen wird, dass das afghanische Abenteuer nur in den Träumen naiver Politiker noch Erfolgsaussichten hat.
"Und danach überlassen wir die Afghanen den Taliban"
Hm, nun, denken wir mal ein wenig zurück, als die TAliban von 1996 bis 2001 jahrelang in Afghanistan regierten und dank US-Militärhilfe und CIA Unterstützung überhaupt erst 1996 an die MAcht gelangten, da war die Welt völlig in Ordnung für die USA, den Westen, EU und NATO, obwohl damals schon jahrelang in Afghanistan ein Schreckensregime herrschte und ein Steinzeitislamismus vom Allerfeinsten.
Erst als man sich Mitte 2000 weigerte die US-Pipelinepläne zu unterstützen, sich weigerte das Drogenproduktionsverbot (Monopol) aufzuheben und sich 2001 weigerte, Bin Laden auszuliefern so lange die USA keine Beweise für dessen Schuld an 9/11 vorlegen (das haben sie bis heute nicht), dann waren die Taliban plötzlich böse Fanatiker und Terroristen und überhaupt an allem schuld und somit nicht mehr Freund, sondern Feind Nr.1.
Fazit, das Beste was man für die Afghanen und Afghanistan tun könnte wäre alle Besatzer abzuziehen und sie in Frieden zu lassen, damit sie ihre inneren Angelegenheiten selbst regeln, sei es mit Bürgerkrieg, ihre Sache.
Ach ja, wenn jetzt die -Böse-Taliban-Kreischer aus der Deckung kommen, OHNE die USA, CIA und deren milliardenschweren Militärhilfen und Geheimdienstinformationen, sowie massive unterstützung vom pakistanischen Geheimdienst, vor allem Mitte der Neunziger Jahre, wären die TAliban aus eigener Kraft NIE an die MAcht gekommen.
P.S.: Wer hier Heuchelei, Verlogenheit, Ungerechtigkeit und Imperialinteressen findet...
Und danach überlassen wir die Afghanen den Taliban. Wer als Randgruppe mehr Waffen aufbietet und diese rücksichtsloser einsetzt, der hat automatisch recht.
Sowas ersetzt jede Wahl, sollten wir auch bei uns einführen. Weil wir zivilisiert sind, könnten wir die zulässigen Waffen allerdings auf Baseballschläger und Messer eingrenzen. Seltsam, an irgendeine graue Vorzeit erinnert mich dieses Szenario. Freikorps? Na egal, wird schon nicht so schlimm sein, wir haben es schließlich auch ohne fremde Einmischung offenbar gut überstanden. Das können die Afghanen auch unter sich regeln, wir haben es nach dem ersten Weltkrieg auch geschafft.
PS: Wer Sarkasmus findet...
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