Mit bis zu 30.000 zusätzliche Soldaten will die USA den Kampf gegen die Taliban in Afghanistan gewinnen. Bis Sommer 2009 sollen sie einsatzbereit sein.
Die USA wollen bis zu 30.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan schicken, um ein weiteres Aufblühen der radikal-islamischen Taliban zu verhindern. Die genaue Zahl der neuen Soldaten stehe zwar noch nicht fest, sagte US-Admiral Mike Mullen am Samstag vor Journalisten in Kabul.
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US-Soldaten von der 2-506 Infanterie 101. Airborne Division und Soldaten der Afghanischen Armee in den Spira Bergen in der nähe der pakistanischen Grenze. (© Foto: AFP)
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"Nach heutigem Stand werden es aber 20.000 bis 30.000 sein." Sie sollten spätestens im Sommer einsatzbereit sein. Der Nato-Oberkommandierende in Afghanistan, US-General David McKiernan, hat zusätzliche Soldaten angefordert, um vor allem im Süden und Osten des Landes gegen die wiedererstarkten Taliban besser vorzugehen zu können.
Der künftige US-Präsident Barack Obama will dem Land mehr Aufmerksamkeit zu widmen. US-geführte Truppen hatten 2001 die regierenden Taliban in Afghanistan kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gestürzt.
Derzeit haben die USA in Afghanistan 31.000 Soldaten stationiert, die in Teilen unter Nato-Kommando stehen. Zur Nato-Truppe gehören 51.000 Soldaten, darunter rund 3500 von der Bundeswehr.
Die Aufstockung ist Mullen zufolge unter anderem deshalb möglich, weil die USA die Zahl ihrer Truppen im Irak verringern werden. Bislang war in den USA diskutiert worden, in den kommenden ein bis zwei Jahren zusätzliche rund 20.000 Soldaten nach Afghanistan zu schicken.
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(Reuters/woja)
Youtube-Hit aus USA
Die falsche Politik der USA und der NATO in Afghanistan wird durch den Wechsel im Amt des US-Präsidenten leider nicht richtiger. Die Verlagerung amerikanischer Truppen aus dem Irak nach Afghanistan war vorauszusehen. Sie wird dazu beitragen, diesen politisch, militärisch und moralisch sinnlosen Krieg in Afghanistan zu verlängern und zu verschärfen. Nicht die Truppenverstärkung, sondern der möglichst geordnete Rückzug vom Hindukusch müsste die politische, militärische und moralische Antwort sein.
"Mit bis zu 30.000 zusätzliche Soldaten will die USA den Kampf gegen die Taliban in Afghanistan gewinnen. Bis Sommer 2009 sollen sie einsatzbereit sein"
Gewinnen? LOL, wohl genauso "gewinnen" wie damals die Perser, die Inder, die Briten und die Sovjets? harharhar :-))
Die Ursache des zunehmend bewaffneten Wiederstandes ist die Besatzung an sich, wie sinvoll es dann ist diese zu verstärken sollte eigentlich kein Rätsel sein, ausser das man sich ans Hirn langt bei so viel Ignoranz, Arroganz und historischer Verdrängung, dnen dann wäre jedem klar das Afghanistan NIEMALS eine dauerhafte Besatzung geduldet hat und diesmal wird es nicht anders sein, egal wieviel Truppen die USA und ISAF dort zusammenziehen.
Zum einen werden Arbeitslose wieder einer geordneten Tätigkeit zugeführt ...
Zum anderen bringt man ganz unauffällig Soldaten dort in Stellung, wo man sie in Kürze für andere Zwecke benötigt.