Sie drohen damit, ihn zu töten: Radikale Islamisten haben jetzt ein Video verbreitet, auf dem ein von ihnen verschleppter US-Soldat zu sehen ist.
Ein seit Ende Juni in Afghanistan vermisster US-Soldat ist auf einem am Sonntag vom arabischen Fernsehsender Al-Dschasira ausgestrahlten Video aufgetaucht. In den von militanten Taliban verbreiteten Aufzeichnungen spricht der kahlgeschorene Soldat in die Kamera.
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Auf dem Video der Taliban ist der entführte Soldat in traditioneller afghanischer Kleidung zu sehen. (© Foto: AP)
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Das US-Militär bestätigte, dass es sich bei dem Mann um den vermissten Soldaten handelt und verurteilte die Veröffentlichung des Videos. Dass der Soldat für Propaganda-Zwecke eingesetzt werde, verstoße gegen internationales Recht, sagte ein Sprecher des US-Militärs. Man werde weiterhin alles Mögliche tun, um den Soldaten sicher und unverletzt zu retten.
Der Soldat war Ende Juni bei einer Patrouille in der südöstlichen Provinz Paktika verschleppt worden. Die Taliban haben erklärt, der Mann sei in ihrer Gewalt. Sie haben mit der Tötung des Soldaten gedroht, sollte die Suche nach dem Vermissten nicht eingestellt werden.
Auf dem Video ist der Soldat, der kahlgeschoren ist und traditionelle afghanische Kleidung trägt, zunächst beim Essen zu sehen. Dann sagt er, dass er Angst habe und befürchte, seine Familie niemals wiederzusehen. Er bittet seine Verwandten, die US-Regierung dazuzubewegen, die amerikanischen Soldaten aus Afghanistan "nach Hause zu bringen".
Flugzeugabsturz im Osten Afghanistans
Unterdessen sind bei einem Absturz eines Kampfflugzeugs der amerikanischen Streitkräfte im Osten Afghanistans der Pilot und der zweite Offizier an Bord getötet worden.
"Wir trauern um den Verlust der beiden Flieger, und unsere Gedanken sind bei ihren Familien, ihren Lieben und ihrer Einheit", teilte die US-Armee in Afghanistan mit. Das Flugzeug vom Typ F-15E sei nicht abgeschossen worden. Die Absturzursache sei unklar und werde durch eine "gründliche Untersuchung" festgestellt werden.
Der Jet war den Armeeangaben zufolge für die US-geführten Koalitionstruppen geflogen, als er gegen 3.15 Uhr Ortszeit (00.45 Uhr MESZ) abstürzte. Die F15 ist ein taktisches Kampfflugzeug.
Bei einem Selbstmordanschlag in der südafghanischen Provinz Sabul wurden am Samstag drei afghanische Soldaten getötet. Drei weitere Soldaten seien verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Kabul mit. Der Attentäter habe mit seinem mit Sprengstoff gefüllten Wagen einen Armeekonvoi gerammt. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Taliban haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Selbstmordanschläge verübt.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(Reuters/AFP/dpa/gdo/(af))
Stockender Kita-Ausbau
Werter Ute, das ist das erste Mal, dass ich Ihnen voll inhaltlich zustimme. Wollte gerade etwas ähnliches schreiben.
Ach, da schau her, die Folterer von Guantanamo wissen plötzlich ganz genau, was das internationale Recht zur Behandlung von Gefangenen sagt.
Man kann dem gefangenen Soldaten nur wünschen, dass ihn die Taliban nicht nach US-Standards behandeln. Das wäre dann doch sehr unangenehm.