Bei einer Reihe von Vorfällen in Afghanistan sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch drei Kinder. Ein Armeeoffizier wurde von den Taliban gelyncht. Mehrere Isaf-Soldaten gerieten in eine Sprengfalle.
Bei einem Bombenanschlag in der südafghanischen Provinz Urusgan sind am Dienstag mindestens neun Zivilisten getötet worden, unter ihnen drei Kinder. Sechs weitere Zivilisten seien bei der Detonation verletzt worden, sagte Urusgans Polizeichef Dschuma Gul Hemat. Neben dem Bus der Opfer sei ein Sprengsatz ferngezündet worden.
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Hemat machte "Feinde Afghanistans" für den Anschlag verantwortlich. Damit umschreiben afghanische Behörden Aufständische wie die Taliban. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.
Isaf-Soldaten in Sprengfalle geraten
Die Internationale Schutztruppe Isaf teilte mit, drei ihrer Soldaten seien im Osten des Landes in eine Sprengfalle geraten und getötet worden. Zur Nationalität der Opfer machte die Isaf keine Angaben. Im Osten sind vor allem Amerikaner eingesetzt. Die US-Armee gab bekannt, im Süden sei ein Koalitionssoldat durch eine Sprengfalle getötet worden, mehrere Soldaten seien verletzt worden.
Die Taliban lynchten unterdessen einen afghanischen Armeeoffizier. Die Aufständischen hätten den Offizier aus seinem Haus in der Provinz Wardak westlich von Kabul gezerrt und an einem Baum gehängt, sagte der Sprecher der Provinzregierung, Adam Chan Serat. Der Soldat sei auf Heimaturlaub bei seiner Familie gewesen.
Hochrangiger Beamter getötet
Bei einem Anschlag in der südafghanischen Provinz Kandahar wurde ein hochrangiger Beamter getötet. Die Provinzregierung teilte mit, der Direktor der Behörde für Märtyrer und Behinderte in der Provinz, Doost Mohammad Arghistani, sei auf dem Weg ins Büro erschossen worden. Die Provinzregierung machte die Taliban für die Tat verantwortlich. Die ISAF verurteilte den "feigen und sinnlosen" Anschlag.
Gefechte mit der Polizei
Bei Kämpfen in der nordwestafghanischen Provinz Badghis wurden nach Polizeiangaben sechs Aufständische getötet. Die Rebellen hätten einen Lebensmittelkonvoi überfallen und so die Gefechte mit der Polizei ausgelöst, sagte der Polizeichef der Provinz, Mohammad Ayoub Naisyar. Sicherheitskräfte seien nicht getötet worden. Die US-Armee teilte mit, bei Gefechten in der südostafghanischen Provinz Ghasni seien fünf Aufständische getötet worden. Darunter sei ein Rebellen- Anführer, der das Ziel der Operation gewesen sei.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/segi/cag)
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Solange die augenblickliche US-Regierung die Anweisungen für das Desaster in Afghanistan erteilt, solange gibt es keine Aussicht auf Selbstbestimmung in diesem Land.
Die Nato-Staaten führen sich als willfährige Gesellen der USA auf, ohne eigenen Geist in die Lösung der verworrenen Situation zu bringen.
Der Einsatz von Waffen nützt nur einer gewissen Lobby, nicht aber den Menschen in dem seit Jahrzehnten geschundenen Afghanistan !