Wenn es nach der Nato geht, soll Deutschland 250 Soldaten als Schnelle Eingreiftruppe nach Afghanistan schicken. Die Bundesregierung will Anfang Februar über die Anfrage entscheiden.
Die Nato hat die Bundeswehr offiziell um die Bereitstellung von 250 Soldaten für Kampfeinsätze als Schnelle Eingreiftruppe in Nordafghanistan gebeten. Eine entsprechende Anfrage ist eingegangen, wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte. Die sogenannte Quick Reaction Force hat die Aufgabe, die Isaf-Stabilisierungstruppe in Afghanistan abzusichern.
Anfang Februar wird die Bundesregierung entscheiden, ob sie 250 Soldaten als Schnelle Eingreiftruppe nach Afghanistan schicken wird. (© Foto: AP)
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Die bisher von Norwegen gestellte Quick Reaction Force unterstützt die im Norden Afghanistans eingesetzten Nato-Truppen, die die Bundeswehr führt. Deutschland soll die Führung der Eingreiftruppe im Sommer übernehmen. Sie wird bei Unruhen, Zugriffen und zum Schutz von Konvois eingesetzt.
Die Bundesregierung hatte betont, der Einsatz unterscheide sich nicht grundsätzlich von der bisherigen Aufgabe der deutschen Soldaten. Der Einsatz könne innerhalb des vom Bundestag beschlossenen Afghanistan-Mandats stattfinden.
Die Bundesregierung will Anfang Februar über die Nato-Anfrage entscheiden. Der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Thomas Kossendey (CDU), hatte in der vergangenen Woche erklärt, er rechne damit, dass die Bundeswehr der Anforderung nachkommen werde. Er wies zugleich darauf hin, dass auch für einen zusätzlichen Kampfverband der Bundeswehr in Afghanistan das Mandat gelte, das im Bundestag bereits beschlossen worden sei.
Darüber hinaus hat US-General Dan McNeill in Kabul betont, dass die internationale Schutztruppe Isaf im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban in Afghanistan Verstärkung braucht. "Die Nato hat nicht die Kräfte bereitgestellt, die gebraucht werden", kritisierte er.
Der Isaf fehlten demnach derzeit rund 7500 Soldaten. Angesichts der wieder heftigeren Kämpfe sei die Nato-geführte Truppe "heute wichtiger als je zuvor". Über die Verstärkung der Isaf werde noch bis zum Nato-Gipfel im April in Bukarest weiter diskutiert.
McNeill betonte, die Truppenverstärkungen seien möglich, wenn von allen Nato-Staaten "ein bisschen mehr" verlangt werde. Einige Mitgliedstaaten hätten dies bereits akzeptiert, sagt er und verwies auf die Zusage Frankreichs, zusätzliche Ausbilder in die Südprovinz Urusgan zu schicken.
Er begrüßte auch die "großzügige" Entscheidung der USA, die internationalen Truppen im April mit 3200 Marine-Infanteristen zu verstärken.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AFP/AP/Reuters/bica)
das Land Afgahnistan davon profitiert.
Soweit ich mich erinnern kann gabs unter den Taliban kein Opiumproplem.
Die Taliban waren oder sind glaeubige Moslems. Die verachten Alkohohl und andere Sachen oder?
Aber unter CIA und Co.
Komisch war in Vietnam genauso, wenn ich mich recht erinnere.
Als es uns noch gut ging, haben wir auf Zwang der amerik. Regierung 2 Millionen arme Menschen aus Anatolien übernehmen müssen, jetzt müssen wie einst wieder:
"Germans to the front!" wie im Boxeraufstand in China, im Jahre 19 Hundert. Nur damals waren wir noch doof deutschnational, aber das kriegen sie auch noch hin. Und der Hass wird wieder erwachen gegen die Deutschen,
Novembergrau
Nebelschwaden, schwebend Stille,
von den Bäumen tropft es naß
kalter Schauder, endlich Frieden,
endlich schweigt der tumbe Hass.
Ausgerichtet wie Soldaten,
endlos liegt hier die Legion.
Kreuze schluckt der graue Nebel,
keiner kam dem Tod davon.
Helden gab es nur sehr wenig,
Tod bedroht ging's in den Krieg,
elend gingen sie zu Grunde,
nur der Führer sprach vom Sieg.
Und schon wieder schallt die Trommel,
klingt der Marschschritt monoton.
Doch wir haben keinen Rommel,
wieder schweigt das Volk davon.
Bring den Haß nicht in dein Denken,
laß im Zorn nicht den Verstand,
danach sollst du immer streben
Deutschland, friedlich Vaterland. (Ortolan)
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"Dafür können wir Frieden in Afghanistan aber sehr billig haben. "
Ja, bin da voll Ihrer Meinung....bin immer für das Preiswerte...
---Zahlen macht Frieden (alte Volkweisheit) und wir Deutsche
haben doch genug finanzielle Mittel um andere Völker zu helfen und
zu unterstützen während bei uns zuhause es lichterloh im sozialen Bereich brennt.
So ist es richtig...immer weiter so...
Als es um die Niederschlagung des Boxeraufstands in China ging (die wollten das Ihnen von den Briten aufgezwungene Opium nicht) beteiligte sich , obwohl kaum eigene Interessen in China, auch Deutschland an der europäischen Strafexpedition. Die deutschen Soldaten wurden vom Kaiser mit den Worten "Ihr sollt kämpfen wie die Hunnen, Pardon wird nicht gegeben" verabschiedet.
Die Briten dankten es, in dem sie uns seither als Hunnen bezeichnen. Mal sehen was sich die USA einfallen lassen.
Dumm geboren und nicht dazu gelernt!
Paging