Nur wenige Stunden nach dem Start der "Operation Achilles" ist der erste Soldat der Nato-geführten Truppen ums Leben gekommen. Ein britischer Journalist wurde angeblich von der Taliban entführt.
Die Schutztruppe teilte nach Beginn ihrer Frühjahrsoffensive gegen die Taliban mit, ein Soldat sei im Süden Afghanistans getötet worden. Zur Nationalität des Toten und zum genauen Ort der Kämpfe machte die Nato keine Angaben.
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In Helmand, wo die "Operation Achilles" begann, sind vor allem britische Soldaten stationiert. Deutsche Bodentruppen werden im unruhigen Süden Afghanistans nicht eingesetzt.
Wie unterdessen die BBC unter Berufung auf einen Taliban-Sprecher berichtete, halten Kämpfer der Organisation einen britischen Journalisten und zwei afghanische Übersetzer fest. Die drei Männer seien in der Provinz Helmand unterwegs gewesen.
Sie werden angeblich in einem Lager der radikal-islamischen Taliban befragt, weil man sie verdächtigt, als Spione unterwegs zu sein. Das britische Außenministerium in London sagte, der Vorfall werde derzeit untersucht.
"Operation Achilles" soll Sicherheit bringen
Der Isaf-Regionalkommandeur für Südafghanistan, der niederländische Generalmajor Ton van Loon, sagte, "Achilles" sei die bislang größte gemeinsame Operation von Isaf- und afghanischen Truppen.
Die Offensive sei auf Bitten der afghanischen Regierung begonnen worden und solle zunächst Sicherheit in den Norden Helmands bringen. Dort haben die Taliban seit mehr als einem Monat den Distrikt Musa Kala unter ihrer Kontrolle.
Die Isaf teilte mit, die Operation werde sich zwar zunächst auf eine Verbesserung der Sicherheitslage konzentrieren. Übergeordnetes Ziel sei aber, die afghanische Regierung dazu zu befähigen, mit dem Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu beginnen. Derzeit sind etwa 35.000 Isaf-Soldaten und 14.000 Soldaten der US-geführten Koalitionstruppen in Afghanistan.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/AFP/sueddeutsche.de)
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Wußten Sie, dass im vorigen Frühjahr US-Truppen in grösserer Stärke auch eine "Frühjahrsoffensive" machten? Über den Erfolg sagt die neue Offensive einiges aus. Bis zum nächsten Frühjahr und dann: Auf ein Neues!
Unabhängig moralischer ethischer oder völkerrechtlicher Fragen habe ich manchmal das Gefühl, das die Probleme nur deshalb diskutabel sind, weil sie einen nicht unmittelbar betreffen. Würden diese Ereignisse sich auf die "Provinzen" Bayern und Baden Württemberg beziehen wäre - meiner Meinung nach - der Tenor eindeutig: Stoppt diese Vorgänge, egal was es kostet. Sonst sprengen die womöglich noch mein eigenes Auto in die Luft oder zünden mein Haus an. Wer wenn nicht diejenigen, die die militärischen Mittel besitzen, können genau hier beweisen das es Ihnen nicht um Rohstoffimperialismus geht wie im Irak?
Wenn militärische Operantionen für eine humanitäre Intervention weder geeignet noch verhältnismäßig, dann möchte ich die Alternativen wissen für folgende mögliche Konstellationen:
1. Regierung macht mit paramilitärischen Einheiten jagd auf bestimmte Bevölkerungsgruppen und schlachtet sie zu zehntausenden ab oder vertreibt sie.
2. Eine bestimmte Bevölkerungsgruppe schlachtet eine andere zu hunderttausenden ab und die Regierung sieht zu.
3. Eine Regierung beherbergt, fördert und unstützt terroristische Angreiffer auf andere Staaten, deren Taten bereits mehrere tausend Opfer gekostet hat.
Verhandeln bis der Arzt kommt? Zuschauen bis es halt vorbei ist?
Liebe Grüße
Obi-Wan
Der Realitätsverlust schreitet dramtisch voran.
Gehen wir zunächst kurz die Alternativen durch.
Die Taliban bekommen Afghanistan zurück! Zurück? Aber wem gehört denn das Land eigentlich? Egal! Hauptsache wir sind in den Krieg nicht verwickelt! Die afghanische Bevölkerung wünscht sich die Taliban bestimmt zurück und wir mummeln uns daheim wieder schön in unsere Decke, Chips und Bier und die Umschalte, falls die Meldungen aus aller Welt mal wieder zum Kotzen sind.
Ich bin sowas von dermaßen froh, dass nicht im Namen von Rallye200 gemordet und gelyncht wird. Ich war kurz tatsächlich heftigst besorgt.
Was will uns den nun der Schreiber mit dem wirren als Bericht getarnten Kommentar, der inhaltlich auch noch falsch ist (ruhiger Süden??? Na klingelts?) sagen. Doch nicht etwa, dass die Nato absichtlich und systematisch die Zivilbevölkerung abschlachtet? Will er doch? Ruanda im Nahen Osten?
Nein, so dumm kann er nicht sein!
Liebe Grüße
Wan-Kenobi
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