Die internationale Schutztruppe wird ein weiteres Jahr in Afghanistan im Einsatz sein. Der UN-Sicherheitsrat verlängerte das Isaf-Mandat. Zuvor hatte auch das Bundeskabinett die Beteiligung der Bundeswehr gebilligt.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat das Mandat für die internationale Schutztruppe in Afghanistan Isaf um ein weiteres Jahr verlängert. In der Resolution wurde der Schritt mit "den gewachsenen gewaltsamen und terroristischen Aktivitäten der Taliban, al-Qaida und illegaler, bewaffneter Gruppen" begründet.

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Lediglich Russland enthielt sich der Stimme. Die Entscheidung sei getroffen worden, um der innenpolitischen Situation in einigen UN-Mitgliedsländern Rechnung zu tragen, kritisierte UN-Botschafter Witali Tschukin. Derzeit sind fast 40.000 Isaf-Soldaten in Afghanistan im Einsatz.

Das Bundeskabinett in Berlin billigte die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr um ein weiteres Jahr. Der Beschluss umfasst die Beteiligung von bis zu 3500 deutschen Soldaten an der Isaf sowie am Einsatz von sechs Aufklärungstornados. Der Bundestag soll darüber im Oktober abstimmen.

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(Reuters)