"Die Soldaten mussten schießen": Sie stoppten so ein Auto, das laut Verteidigungsministerium ungebremst auf eine deutsche Stellung zufuhr. Unter den Opfern ist ein Jugendlicher.
In Nordafghanistan haben Soldaten der Bundeswehr ein Fahrzeug beschossen und dabei zwei afghanische Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt. Wie das Verteidigungsministerium am Sonntag in Berlin mitteilte, fuhr ein mit sechs Personen besetzter Wagen "mit hoher Geschwindigkeit" auf eine Stellung deutscher Infanteriekräfte zu.
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Bundeswehr in Afghanistan: Deutsche Soldaten beschossen ein Fahrzeug und töteten dabei zwei afghanische Zivilisten. (© Foto: dpa)
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Auch nach Abgabe von Warnschüssen habe der Fahrer seine Fahrt in Richtung der Soldaten fortgesetzt. Die Bundeswehrsoldaten hätten daher "gezielt auf das Fahrzeug schießen" müssen, um es zum Stehen zu bringen, heißt es in der Erklärung.
Dabei wurde nach Angaben des Ministeriums ein Jugendlicher getötet und drei weitere Insassen des Wagens schwer verletzt. Ein Verletzter sei auf dem Weg in das Rettungszentrum des Regionale Wiederaufbauteam (PRT) in Kundus verstorben. "Nach derzeit vorliegenden Informationen mussten die Soldaten von einem Angriff ausgehen, so dass der Schusswaffengebrauch auf der Grundlage bestehender Einsatzregeln rechtmäßig erfolgte", erklärte das Verteidigungsministerium.
Am Sonntagmorgen wurden den Angaben zufolge Soldaten der Bundeswehr bei einem gemeinsamen Einsatz mit afghanischen Sicherheitskräften mehrfach in Feuergefechte verwickelt. Dabei wurden laut Verteidigungsministerium keine deutschen Soldaten verletzt. Ein Bundeswehrfahrzeug vom Typ Dingo sei jedoch beschädigt worden.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(AFP/segi)
Stockender Kita-Ausbau
Einen ähnlichen Fall gab es vor Monaten schon mal bei unseren Frontlinienhaltern. Mich wundert's, dass Sie nicht drauf aufmerksam gemacht haben. Da ging es anscheinend auch nach dem Motto, das die Amerikaner zu ihren besten Zeiten im Irak eingeführt haben, zuerst schießen und dann schaun, ob's recht war. Mit anderen Worten: die Bundeswehr in Afghanistan lernt dazu.
Am besten kann man sich doch selbst beleidigen.
Jetzt müsste die ganze deutsche Kritik über ähnliche Vorfälle durch US-Soldaten in Irak revidiert werden. Damals hat sicherlich die eigene (deutsche) Erfahrung gefehlt. Das lernt man (Deutschland) jetzt wenn man es selbst mit ähnlichen Situationen zu tun hat. So einfach ist es eben nicht.
Der Journalist Rolf Winter hat Deutschland in seinem Buch Little Amerika genannt.
Wie recht er behalten soll. Da stimmen bis auf die Linke alle für Krieg in Afghanistan obwohl die Mehrheit des Volkes dagegen ist. Da singt Sarah Connor bei den Soldaten so wie die US- Soldaten in Vietnam etc. aufgemuntert werden und die Mixtur der Macht von Politik, Industrie und Medien ähnelt immer mehr der USA.
Nach einer neuesten Umfrage der GfK finden 75 % der Deutschen Ihr Land ungerecht. Aber wen stört das denn von den drei Vorgenannten?
Da wird über einen Gartenzwerg dikutiert aber zu den Wagner- Festspielen renne alle, sogar die Kanzlerin obwohl jeder weiß, daß Hitler ein absoluter Wagner Fan war.
Da wird seit Jahren an den Endsieg in Afghanistan geglaubt, auch das hatten wir schon, daß ein Krieg verloren war aber der Propaganda- Apparat von Siegen erzählte.
Wenn nach Dem Minister Jung das kein Krieg ist dann ist die Erschießung von Zivilisten ein Verbrechen.
Herr Jung Sie sollten sich entscheiden, denn es werden nicht die letzten Unschuldigen sein die in Afghanistan sterben und dazu zähle ich auch die Soldaten die für Öl sterben müssen.
"zwischen Soldaten, denen an einer so gefährlichen Front vernünftige Überlegungen das Leben kosten können und denen, die Afghanistan ohne nachvollziehbare Gründe als Abenteuerspielplatz benutzen. "
Es gibt vermutlich auch noch eine dritte Sorte Soldat die weder vernünftig noch aus Gaudi handelt sondern die sich vor Angst in die Hose macht und deshalb vorsichtshalber auf alles schiesst, was sich bewegt.
Paging