Die Bundeswehr führt von diesem Montag an erstmals einen Kampfverband in Afghanistan - ein Einsatz, der Gefahren birgt.

Die Bundeswehr übernimmt an diesem Montag von Norwegen die Aufgabe der schnellen Eingreiftruppe im Norden Afghanistans.

Bundeswehr in Afghanistan

Bundeswehrsoldaten üben im März 2008 in Bergen in Niedersachsen für ihren Einsatz in Nordafghanistan. (© Foto: AP)

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Mit der Quick Reaction Force (QRF) stellt Deutschland, das innerhalb der Internationalen Schutztruppe Isaf für Nordafghanistan zuständig ist, erstmals einen Kampfverband in der Region.

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hatte bei der Verabschiedung der 200 Soldaten starken Einheit gesagt, die Bevölkerung müsse sich darüber im Klaren sein, dass der Einsatz auch Gefahr für Leib und Leben bedeute.

Insgesamt hat Deutschland derzeit etwa 3500 Soldaten in Afghanistan. Das Mandat soll im Herbst auf 4500 Mann aufgestockt werden.

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(dpa/gal/buma)