Erfolg der Eliteeinheit KSK in Afghanistan: Nach einer Verfolgungsjagd im Hochgebirge haben die Soldaten einen hochrangigen Taliban-Anführer gefasst.
Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr haben am Donnerstagmorgen im Norden Afghanistans einen seit langem gesuchten mutmaßlichen Taliban-Anführer gefangen genommen. Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums wird der Mann für einen Anschlag auf Bundeswehr-Soldaten und Angriffe auf afghanische Amtsträger verantwortlich gemacht.
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Isaf-Soldaten der Bundeswehr patroullieren in Nordafghanistan. (© Foto: AP)
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Das Verteidigungsministerium in Berlin identifizierte den Terrorverdächtigen am Nachmittag als Abdul Razeq, nach dem seit längerem gefahndet worden sei. Die KSK-Soldaten waren in der Nacht zum Donnerstag gemeinsam mit afghanischen Sicherheitskräften vom Stützpunkt des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) in Feisabad aus zu ihrem Einsatz aufgebrochen. Nach Informationen von Spiegel Online sollte Razeq ursprünglich in seinem Haus festgenommen werden. Offenbar hätten Beobachtungsposten seiner Kämpfer die anfliegenden Hubschrauber der Bundeswehr frühzeitig bemerkt, sodass Razeq zunächst in die Berge flüchten konnte.
KSK und afghanische Soldaten nahmen jedoch die Verfolgung auf und stellten den Verdächtigen gegen acht Uhr morgens in unwegsamem Berggelände 60 Kilometer südöstlich von Feisabad. Festgenommen wurde er dann von den afghanischen Kräften, während die deutschen Soldaten die Operation absicherten. Bei der Verfolgung Razeqs durch das Gebirge verletzte sich ein Bundeswehrsoldat bei einem Sturz.
Razeq soll nun von afghanischen Sicherheitskräften und einem deutschen Begleitkommando nach Kabul gebracht werden, wo er der Staatsanwaltschaft des Inlandsgeheimdienstes NDS überstellt werden soll. Die Bundesregierung hatte den afghanischen Behörden schon seit Mitte April Informationen über den Verdächtigen zugeleitet. Razeq wird unter anderem verantwortlich gemacht für einen Anschlag auf eine deutsche Patrouille im Juni 2008 und auf einen Konvoi des Provinzgouverneurs von Badakshan im November 2008. Außerdem soll er Anschläge mit Sprengfallen auf Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf im Juli 2008 geplant haben. Laut Spiegel Online werden ihm enge Verbindungen zu den Taliban in Pakistan und zur Drogenkriminalität nachgesagt.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) erklärte, mit ihrer erfolgreichen Operation hätten "die deutschen Spezialkräfte ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt". Jung sagte weiter: "Jeder, der unsere Soldaten und die unserer Alliierten in Afghanistan angreift, muss wissen, dass er bekämpft und zur Verantwortung gezogen wird." Nachdem erst am vorigen Wochenende bekannt geworden war, dass eine geplante Operation zur Befreiung des deutschen Frachters Hansa Stavanger aus der Gewalt somalischer Piraten abgebrochen werden musste, kam die Erfolgsmeldung vom Donnerstag sehr gelegen.
In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Angriffe auf deutsche Soldaten vor allem im Raum Kundus stark angestiegen. Zuletzt war am 29. April ein 21-jähriger Bundeswehrsoldat in einem Hinterhalt in der Nähe von Kundus getötet worden. Am Donnerstag wurde mit einer offiziellen Trauerfeier in Bad Saulgau in Anwesenheit Jungs und des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan des Hauptgefreiten Sergej Motz gedacht.
Deutsche Spezialkräfte haben in der Vergangenheit schon einige Male Terrorverdächtige gefasst und den afghanischen Behörden übergeben. Soldaten beklagen allerdings häufig, dass Festgenommene schon nach kurzer Zeit wieder freigelassen würden.
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(dpa/ihe/vw)
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Zitat:
" Festgenommen wurde er dann von den afghanischen Kräften, während die deutschen Soldaten die Operation absicherten. "
Das war vor einigen Jahren noch anders, da nahmen die Deutschen selber fest und lieferten entweder in die Hände der Kabuler Scharia-Regierung aus oder in die Hände der US-Guantanamo-Folterer. beides ntürlich GG-widrig. das haben unsere menschenrechtskämpfer also gelernt. So wie sie im Gegensatz zu taliban, die Fruen auch ml erschiessen, selbst frauenbefreiung machen, indem sie sich mit Tornado-Aufklärung an der bombardierung von Hochzeitsgesellschaften beteiligen. das befreit die frauen von ihren Männern und dem eh armseligen Leben.
Ja, es wird immer korrekter. Unsere Wohltten an diesem Land werden noch lange nachhallen.
Nach 30 MIn Abwesenheit isser jetzt wieder zurück. Nicht schlecht.
Ich frage mich, wo mein Kommentar geblieben ist. Bei Erscheinen des roten Textes Danke..... ist noch lange nicht gesagt, dass der Artikel wirklich vorliegt.
Zitat franeu: "@cascade40 Kannst sein das man vielleicht die regulären afghanischen Truppen als Allerierte bezeichnet?"
Nein, die bezeichnet man als Marionetten. Ebenso wie den Präsidenten, Herrn Karsai, der Mitarbeiter einer US-amerikanischen Ölfirma war und sicherlich auch noch ist.
Und - Annektieren ist sicher nicht ganz passend, da haben Sie schon Recht. Eher zu harmlos.
Im Prinzip ist das dort in Afghanistan so, als würden bei uns die Moslems einmarschieren, Berlin einnehmen, den Präsidenten des Zentralrats der Muslime als neuen Bundeskanzler einsetzen (der hat ja einen deutschen Paß, also typisch deutsch, sazusagen), den dann per pro-Forma-Wahl im DDR-Stil bestätigen lassen und unentwegt Bayern mit Clusterbomben torpedieren und dabei das Allgäu mit samt seinen Dörfern umpflügen, weil dort die CSU als Hüterin chistlich-katholischer Wertevorstellungen sitzt und das den Besatzern nicht paßt.
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