Lange hat er gebraucht, doch nun soll Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer sich entschieden haben: für seine Frau. Ob seine Chancen auf den CSU-Vorsitz damit gestiegen sind, wird sich zeigen.
Nach einer monatelangen Hängepartie um sein Privatleben hat Horst Seehofer jetzt Farbe bekannt. Nach einem Bericht des in Ingolstadt erscheinenden Donaukuriers kehrt der stellvertretende CSU-Vorsitzende zu seiner Ehefrau Karin zurück.
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Gelöst wirkte Seehofer bereits am vergangenen Mittwoch, als er bei der Kabinettssitzung im Kanzleramt Blumen zu seinem 58. Geburtstag bekam (© Foto: AP)
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"Die Familie Seehofer bleibt zusammen", habe der Bundeslandwirtschaftsminister am Samstag seinen Ingolstädter Parteifreunden bei deren Klausur im niederbayerischen Bad Birnbach mitgeteilt. Seehofer habe dafür großen Beifall bekommen, zitierte das Blatt Augenzeugen.
Seinen Entschluss habe er bereits auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Edmund Stoiber mitgeteilt, sagte Seehofer, der zu weiteren Einzelheiten nicht Stellung nehmen wollte.
Seehofers Berliner Geliebte hatte Mitte Juni eine Tochter zur Welt gebracht. Mit Ehefrau Karin hat der 58-Jährige drei Kinder im Alter zwischen 15 und 20 Jahren.
Seehofer möchte die Nachfolge von Edmund Stoiber als CSU-Parteivorsitzender antreten. Er hatte angekündigt, vor der Wahl auf dem CSU-Parteitag im September klarzustellen, ob er mit seiner Familie in Ingolstadt leben werde oder mit seiner Geliebten samt Baby in Berlin.
Im Rennen um den CSU-Vorsitz soll derzeit Seehofers Konkurrent Erwin Huber vorne liegen. Seehofer hatte sich dennoch zuversichtlich gezeigt und gesagt, er hoffe auf einen Stimmungsumschwung in der Sommerpause.
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(sueddeutsche.de/AP)
Ein wahrlich aktueller Beitrag, der am 25.2.2009 immer noch nicht gelöscht ist. Das müsste sogar bis zu den Schreiberlingen vorgedrungen sein, deren oberste Maxime Seehofer- bashing ist.
Soziale Verantwortung muss ein CSU-Vorsitzender schon haben.
Das ist unsozial , zuerst die Frau besch. und dann die Geliebte pfui , Horstl.
Des meng mer net !
Es ist schlimm, dass das Privatleben und nicht der Sachverstand unter die Lupe genommen wird. Wir haben viele Politiker in Deutschland, die öfters ihre Ehepartner gewechselt haben. Von den notorischen Fremdgängern mal ganz abgesehen. Auch nach einigen Comming-Out Geständnissen war die politische Karriere nicht vorbei.
Warum ausgerechnet Herr Seehofer - auch nur ein Mensch - so von den angeblichen bayerischen Saubermännern beschossen wird, liegt klar auf der Hand.
Herr Seehofer sagt, was er denkt.
Man kann nur hoffen, daß die Basis der CSU Herrn Huber und Herrn Beckstein endlich einen Denkzettel verpaßt. Solche - meiner Meinung nach - Intriganten sind unterste Schublade.
jo mei!
Wie soll ich als einfacher Staatsbürger einem solchen Mann vertrauen, dem nicht mal seine eigene Ehefrau vetrauen kann.
Paging