Karlheinz Schreiber CDU-Spendenaffäre Schmiergeld Holger Pfahls, AP

Holger Pfahls hat gestanden, 3,8 Millionen Mark Schmiergeld von Schreiber angenommen zu haben. Als Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium (1987 bis 1992) soll Pfahls die Lieferung von 36 Fuchs-Spürpanzern des Thyssenkonzerns gefördert haben - so der Vorwurf der Augsburger Staatsanwaltschaft. In Schreibers Unterlagen wird der ehemalige Richter und Büroleiter des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß unter dem Tarnnamen "Holgart" geführt.

Als die Anschuldigungen im Sommer 1999 publik werden, taucht Pfahls - mittlerweile als Manager des DaimlerChrysler-Konzerns tätig - unter und wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Nach fünfjähriger Flucht wird er in Paris festgenommen und 2004 ausgeliefert.

Vor Gericht sagt er aus, ihm sei nur ein Teil der versprochenen Summe ausgehändigt worden. Altkanzler Helmut Kohl ...

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22. Februar 2010, 14:23 2010-02-22 14:23:00