Ackermanns Fest im Kanzleramt war kein Gelage mit finsteren Gestalten, sondern eine Einladung, wie sie üblich ist - mit Gästen wie Frank Elstner.
Im Kanzleramt hat sich schon mancher Gast satt gegessen, übrigens auch mancher Journalist. Kleine Runden, große Kreise, Kulturschaffende, Wirtschaftsbosse, Sportler, Showgrößen - die Kanzlerin bittet häufig Gäste zu Tisch, wie ihre Vorgänger übrigens auch.
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Aktivisten von Bündnis 90/Die Grünen demonstrieren vor dem Kanzleramt gegen die Geburtstagsfeier Ackermanns, die im April 2008 auf Kosten der Steuerzahler stattgefunden haben soll. (© Foto: dpa)
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Täte sie's nicht, würde man ihr vorwerfen, sie kapsele sich ab. Einladungen dieser Art gehören zu den Pflichten einer Regierungschefin, wenn auch zu denen, um die man sie nicht immer beneiden muss.
Im April 2008 hat Merkel ein Essen für Josef Ackermann veranstaltet, Anlass war sein Geburtstag und zugegen waren 25 Gäste, die der Chef der Deutschen Bank selbst mit ausgesucht hat. Jetzt ist die Aufregung groß, der Steuerzahler geschröpft und die Demokratie in Gefahr.
In Wahrheit entzündet sich die künstliche Debatte allein am Namen Josef Ackermann, der für das, was heutzutage schon als Skandal gilt, eine ebenso geeignete Reizfigur abgibt wie Ulla Schmidt.
Kein finsteres Gelage
Nun könnte man meinen, das Kanzleramt sei für ein Gelage missbraucht worden, an dessen Ende Joe und seine finsteren Freunde besoffen in den schwarzen Sesseln am Kabinettstisch hingen. Die Wirklichkeit ist - leider - nüchterner. Es war natürlich ein privates Essen, das die Kanzlerin regelgerecht offiziell gemacht hat, mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bemerkenswert ist allenfalls, dass Merkel die Vorschläge Ackermanns ein wenig nach ihren Präferenzen frisiert zu haben scheint: CDU-Politiker, Konzernlenker, Wissenschaftler, drei Vertreter des Hauses Springer. Und Frank Elstner. An diesem, nun ja, Fest wird die Demokratie jedenfalls nicht zugrunde gehen. Wundern kann man sich vielleicht, mit wem manche Leute gerne Geburtstag feiern.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 26.08.2009/liv)
Russland unter Putin
Morlok:"...Problematisch aber ist, dass eine einzelne Person offenbar einen besonders engen Zugang zur Macht hat und den auch noch öffentlich darstellt. Stellen Sie sich vor, ich wäre ein reicher Öl-Scheich auf der Suche nach einer Bank in Deutschland. Wenn ich höre, dass Herr Ackermann seinen Geburtstag im Kanzleramt feiern kann, na, dann gehe ich doch zur Deutschen Bank, weil ich mir etwas davon verspreche. Herr Ackermann hat durch diese Feier einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten. Das Kanzleramt hat hiermit die gebotene Neutralität gegenüber allen Banken, gegenüber allen Bürgern verletzt...."
Liest Fried eigentlich auch mal gelegentlich, was kompetente Parteirechtler sagen??
Sonst lädt die Lobby die Politik ein. Jetzt hat man sich mal mit einem lecker Süppchen revanchiert.
Der Beitrag von Bayern-Bua von (richtig: 15:51:25) steht immer noch, obwohl er alle Artikel-kritischen User als schwachsinnig bezeichnet.
Dafür haben Sie meine Beiträge von 10:35:20 und 11:14:55, obwohl sie bereits im Thread standen, gelöscht. Die Beiträge - ich muss mich wiederholen - sind per screenshot dokumentiert.
Ihr Verhalten mir gegenüber ist UNERTRÄGLICH.
In meinem Beitrag von 10:35 habe ich gefordert, von Ihnen davor geschützt zu werden, von anderen Foristen als besoffen bezeichnet zu werden. Im Folgebeitrag habe ich das INAKZEPTABLE Löschen meines Vorbeitrags moniert.
Wo und wie verstoßen diese Beiträge denn gegen die netiquette oder sind sonst zu beanstanden? Zu beanstanden ist Ihre WILLKÜR mir, damit letztendlich aber allen Usern gegenüber. Zu beanstanden ist auch, dass Sie es zulassen, dass ein Forist alle anderen als schwachsinnig bezeichnet.
Bitte beachten Sie Ihre eigene netiquette! Nochmal: wenn Sie wollen, dass die kritischen Leute verschwinden, sagen Sie´s doch einfach.
Danke für die Blumen ;-))
Nun, den Startschuss der Empörung legen wir hier unter Zickenterror ab ;-))
Andersherum und etwas weniger sarkastisch betrachtet,Frau von der Leyen als Multi-
Mutter könnte da schon einmal von der Natur heraus gesteuert worden sein. Die Pflicht
einer Mutter alle durchzubringen - das ist genetisch, bis auf wenige, in allen Frauen verankert. Ok, ein paar Spielregeln sollten dabei schon eingehalten werden.
Aber mal ganz Ehrlich, mit dem Geld was Bundesweit durch km-Geld -Abrechnungen
abgezockt wird ließen sich nicht nur die Partykosten begleichen, da blieb noch viel für
ehrlicher Zwecke, von mir aus für die Arbeit der Familienministerin...
Ackermann, kriminell? Das ist neu.
Paging