Die EU hat ein Abkommen mit Nairobi unterzeichnet: Demnach können die am Horn von Afrika festgenommenen Piraten Kenia übergeben werden.
Deutschland kann die von der Bundeswehr vor Afrika festgesetzten Piraten nach einem Abkommen der EU mit Kenia nun theoretisch dorthin überstellen.
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Die festgenommenen Piraten können an Nairobi übergeben werden - sofern sich die Bundesregierung dafür entscheidet. (© Foto: Reuters)
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Es muss aber noch ein Ermittlungsverfahren der Hamburger Staatsanwaltschaft abgewartet werden. Das Auswärtige Amt teilte am Freitag in Berlin mit, dass die EU am Vormittag mit Kenia in der Hauptstadt Nairobi ein Abkommen zur Übergabe von am Horn von Afrika festgesetzten Piraten geschlossen habe.
Die Entscheidung der Bundesregierung, ob die am Dienstag im Golf von Aden von der deutschen Marine festgesetzten neun Piraten nun an Kenia übergeben werden, sei damit aber noch nicht gefallen.
Dies richte sich nach dem Ermittlungsverfahren der Hamburger Staatsanwaltschaft, sagte AA-Sprecher Jens Plötner. Es stehe die Frage aus, ob die Hamburger Behörde einen Haftbefehl beantragen werde. "Wenn das der Fall ist, ergäbe sich daraus eine gewisse Anzahl an Konsequenzen für das Handeln der Bundesregierung.
Die in der Regierung für den Umgang mit den Piraten zuständigen vier Ministerien für Inneres, Außen, Verteidigung und Justiz stünden in engem Kontakt, um eine Entscheidung zu treffen. Er betonte, die Staatsanwaltschaft fälle ihren Beschluss in "voller Autonomie". Deshalb lasse sich die Entwicklung noch nicht abschließend voraussagen.
Damit bleiben die neun Seeräuber weiter an Bord der Fregatte Rheinland-Pfalz. Das Kriegsschiff sei im Rahmen der EU-Anti-Piraten-Operation "Atalanta" auf dem Weg zur kenianischen Hafenstadt Mombasa, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Dort werde es am 10. März erwartet. Für den Einsatz gilt EU-Recht. Danach dürfen Piraten bis zu zwölf Tage festgehalten werden. Die Bundeswehr habe alle ihr verfügbaren Beweismittel an die Staatsanwaltschaft übergeben, sagte der Ministeriumssprecher.
Für den Fall eines deutschen Haftbefehls müsste die Bundeswehr die Piraten nach Dschibuti am Horn von Afrika bringen, wo sie von der deutschen Bundespolizei abgeholt und nach Hamburg gebracht werden würden. Plötner sagte, die EU und Kenia hätten seit Monaten über das Übergabe-Abkommen verhandelt. Die Unterzeichnung sei die "Frucht diplomatischer Beziehungen".
Position der Bundesregierung sei gewesen, dass es ein Abkommen zwischen der EU und Kenia geben müsse, weil die EU seit Ende vorigen Jahres mit der Mission "Atalanta" der Region bei der Bekämpfung der Piraterie helfe. Das Innenministerium hatte dem AA vorgeworfen, ein bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und Kenia versäumt zu haben. Kenia ist ein Nachbarland Somalias. Aus Somalia kommt ein Großteil der Piraten.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/gba)
es muss heisen
Die bundesregierung entsendet Kriegsschiffe, um auch am Horn von Afrika emsig nach moeglichen Harz 4Empfaengern zu suchen.
Nach zähen Verhandlungen konnte nun mit ehemaligen Mitglied des britischen Empires, Kenia, ein epochaler Vertrag über die Überlassung verarmter Fischer erzielt werden, die in Folge von Kampfhndlungen unserer großartigen Marine an Bord unserer Großkampfschiffe genommen werden mussten.
Dies ist für den weiteren Kriegsverlauf von enormer Bedeutung, da es den Operationskreis und die Einsatzzeiten unserer heldenhaften Kriegsmarine im Krisengebiet deutlich erhöht. Die Genfer Konventionen hält dann unser neuer Verbündeter ein, oder auch nicht.
Bis demnächst auf diesem Sender. Fisch ist lecker!
wir fragen die Kenianer ob Sie die Bundesregierung, inklusive einiger Ministerien nehmen und wir geben dafür den Piraten Asyl ... wäre für Deutschland ein ganz guter Deal ...
In Erinnerung an einen alten Witz bin ich gerade am Nachdenken ob Kenia für Deutschland und Europa wichtige Ausfuhrprodukte hat, denn dann wäre es für uns ein schlechtes Geschäft. Zur Erinnerung "Was passiert, wenn die Regierung in die Wüste geschickt wird? Zunächst nichts, aber plötzlich wird Sand knapp und teuer!".
die Piraten kommen in Afrika vor Gericht.
Ohne das Abkommen hätte man die auf dem Schiff gehabt und wäre die Leute nirgendwo losgeworden. Habe mich schon gewundert, dass die nicht Asyl beantragt haben- in Afrika werden sie ja nun verfolgt. Warscheinlich wußten die einfach nicht, wie man das macht. Es fehlt offenbar eine IntegrationsbeauftragtIn auf den Schiffen.
durch dieses Abkommen besser?
Ein paar EU- Delegierte haben Geld verdient, aber nichts geleistet!
Paging