Wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine Emnid/TNS-Studie berichtet, denke bereits jeder zehnte Sympathisant der künftigen "Linkspartei" rechtsextrem.
Auch die Zustimmung bei Politik-Frustrierten ist laut der Untersuchung hoch. Jeder sechste mögliche Wähler gab in der Umfrage an, "eigentlich mit Politik nichts mehr zu tun" haben zu wollen, bzw. sich Wahlen zu verweigern.
Deutlich werde auch, daß die SPD insbesondere in Ost-Deutschland an die Linkspartei Wähler verliere. Das Bündnis koste die Sozialdemokraten etwa drei bis vier Prozentpunkte.
Die Untersuchung belege, daß die Partei der Spitzenkandidaten Gregor Gysi (PDS) und Oskar Lafontaine (WASG) für klassische Protestwähler attraktiv sei.
Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Emnid/TNS, Klaus-Peter Schöppner, sagte dem Blatt dazu: "Wer ,Meckern' wählt, hat nun eine Heimat."
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