Bush fordert mehr Engagement der Nato-Partner
Afghanistan-Einsatz
21.05.2007, 19:32
Fordert mehr Engagement von den Nato-Verbündeten: US-Präsident George W. Bush (Foto: AP)
Bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer zeigte sich US-Präsident George W. Bush unzufrieden mit der Weigerung zahlreicher Nato-Länder, Truppen für Kampfeinsätze in Afghanistan bereitzustellen.
Er wolle die Partnerländer "überzeugen, dass sie eine größere Last übernehmen müssen und dass alle die gleichen Risiken tragen müssen", sagte Bush am Montagabend nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer auf seiner Ranch in Texas.
Die meisten Teilnehmer der Nato-Mission in Afghanistan (ISAF) haben den Einsatz ihrer nationalen Kontingente beschränkt - so etwa die Bundeswehr, die nicht an den Kampfeinsätzen in den Taliban-Hochburgen im Süden des Landes beteiligt ist. Die dortige Offensive gegen die radikalislamische Miliz wird vor allem von US-Truppen mit britischer und kanadischer Verstärkung getragen.
Innerhalb der Nato werben die USA seit längerem dafür, dass sich mehr Länder an dem gefährlichen Einsatz beteiligen.
Bush und De Hoop Scheffer äußerten bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz Bedauern über die gestiegene Zahl der zivilen afghanischen Opfer. Bush betonte, dass die Kampftaktik der Taliban daran Schuld sei. "Die Taliban umgeben sich mit unschuldigen Zivilisten", sagte der Präsident.
Er trauere mit den afghanischen Familien, die durch die Einsätze unschuldige Angehörige verloren hätten. Allein im vergangenen Monat waren bei Lufteinsätzen der Nato in Afghanistan mehr als 70 Zivilisten getötet worden.
ANZEIGE
mehr ...

Nato-Gipfel beendet - Kraftlos in Riga
Afghanistan - Die Nato plant Strategiewechsel
Deutschlandtrend - American Idol
Afghanistan-Einsatz - Nato fordert mehr Truppen
Nato-Gipfel in Rumänien - Abschiedskonzert der ersten Geigen
Afghanistan-Strategie - Offener Disput zwischen Merkel und Nato
Auslandseinsatz der Bundeswehr - Verteidigungsminister in der Defensive
Themen

![]() 22.05.2007 16:09:47 "Ich persönlich halte einen solchen Zustand aber nicht für erstrebenswert." Zumindest besser als dass Chaos dass die Amerikaner vorher angerichtet haben.Gleiches gilt für Somalia.Die Scharia Gerichte haben wenigstens die Ordnung wieder hergestellt und die Herrschaft der Clans beendet.Durch die Intervention der USA in Somalia wurde dies wieder zerstört.Wieder regiert das Chaos.In Afghanistan haben die Menschen die Herrschaft der Quranschüler begrüßt ihre Herrschaftsformen ablehnt.Der wahabitische Anteil jedoch kam aus Saudi Arabien, ein US-Verbündeter, nicht von den Afghanen.Die Saudis bauen jetzt auch wie wild Moscheen und pflanzen ihre Ideologie ein.Die größten Bauten sind die ibn-Saud Moscheen neben den Villen der Drogenbarone und Kriegsherren. ![]()
![]() Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage. |
Mr. Wong
Delicious
Digg
Yigg
Technorati
Google
MySpace
Facebook
Webnews






















