Der Senator berichtete vor US-Veteranen, sein Großonkel sei an der Befreiung von Auschwitz beteiligt gewesen. Später musste sich Obama korrigieren.
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US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama bei einer Rede in Nevada Foto: afp
Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat bei der Schilderung des Militäreinsatzes eines Familienangehörigen das Konzentrationslager Buchenwald mit Auschwitz verwechselt.
In einer Rede zum Memorial Day - einem Gedenktag für gefallene US-Soldaten - hatte Obama am Montag gesagt, dass sein Großonkel Charlie Payne als Soldat an der Befreiung von Auschwitz beteiligt gewesen sei.
Das Vernichtungslager in Polen wurde jedoch im Januar 1945 von der Roten Armee befreit, weshalb im Internet schnell Gerüchte über den Wahrheitsgehalt von Obamas Schilderung aufkamen.
Sein Wahlkampfteam erklärte am Dienstag, der Senator aus Illinois habe nur den Namen verwechselt. Sein Großonkel war demnach mit der 89. Infanteriedivision im April 1945 an der Befreiung eines Außenlagers von Buchenwald beteiligt.
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(AP/Reuters/mb/dgr)





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