SPD rutscht auf Rekordtief ab
Umfrage zur Bundestagswahl
13.08.2009, 21:57
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Will sich von den schlechten Umfragewerten nicht unterkriegen lassen: SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier. (Foto: dpa)
Die SPD kommt nicht aus dem Umfragetief heraus: Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend sacken die Sozialdemokraten mit bundesweit 22 Prozent auf den tiefsten jemals bei diesen Erhebungen gemessenen Wert ab. Gegenüber der Vorwoche büßten die Sozialdemokraten damit einen weiteren Punkt ein.
Die Union legte dagegen zwei Punkte zu und erreichte 37 Prozent, wie der WDR mitteilte. Gemeinsam mit der FDP könnten CDU und CSU mit insgesamt 52 Prozent der Stimmen rechnen - und hätten damit die Mehrheit.
FDP und Grüne verloren im ARD-Deutschlandtrend jeweils einen Punkt und fielen auf 15 beziehungsweise 12 Prozent. Die Linke büßte ebenfalls einen Punkt auf neun Prozent ein.
| Kandidat der SPD Steinmeier probt Kanzler | ||||||||||||||
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Könnte man den Regierungschef direkt wählen, würde sich die Mehrheit der Wähler für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) entscheiden - sie machte gegen SPD-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier nochmal Boden gut: 62 Prozent würden Merkel wählen (plus 1), nur 23 Prozent würden ihr Kreuzchen bei Steinmeier machen - er verliert damit einen Prozentpunkt zur Vorwoche.
Der Abstand zwischen den beiden Kanzlerkandidaten sei mit 39 Punkten so groß wie nie zuvor, hieß es.
SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier will sich aber von den schlechten Umfragewerten nicht irritieren lassen. Manche Meinungsumfragen freuten ihn, sagte er am Donnerstag auf Journalistenfragen - fügte aber hinzu: "Es gibt viele, über die ich mich nicht freue." Doch wenn man Richtung habe in der Politik und sich auf dem richtigen Weg wisse, "darf man sich nicht durch Umfragen verrückt machen lassen".
Kanzlerin Merkel führt indes auch die Skala der beliebtesten Politiker an: Laut ARD-Deutschlandtrend sind nach wie vor 72 Prozent der Deutschen mit ihrer Arbeit zufrieden. Auf Platz zwei liegt weiterhin Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), der gegenüber der Vorwoche einen Punkt einbüßte und auf 67 Prozent Zustimmung kam.
Platz drei belegen mit einer Zustimmung von jeweils 57 Prozent Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU, minus 6) und Außenminister Steinmeier (minus 1).
Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap 1000 Wahlberechtigte telefonisch.
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![]() 25.08.2009 09:15:04 Schnolfi: @Sharlih: Polemika Dazu kommt noch, dass für die Mitte der Realverdienst schon über ein Jahrzehnt lang sinkt. Aber solange da niemand aufsteht .... ![]()
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