Der Rechtspopulist Jörg Haider kehrt wieder auf die bundespolitischen Bühne Österreichs zurück. Zunächst hat ihn die rechte BZÖ zum Parteichef bestimmt.
Jörg Haider zieht es wieder ins Rampenlicht. (Foto: dpa)
Der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider hat in Österreich 50 Tage vor den Nationalratswahlen wieder die bundespolitische Bühne betreten. Der Kärntner Landeshauptmann sei vom Parteivorstand zum neuen bundesweiten Chef des rechten Bündnisses Zukunft Österreich (BZÖ) bestimmt worden, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Das rechte BZÖ ist 2005 nach Streitigkeiten als Abspaltung der ebenfalls rechten Partei FPÖ entstanden.
Haider kündigte eine Pressekonferenz an, bei der er sich zu Personalentscheidungen seiner Partei zur Nationalratswahl äußern will. Österreichische Medien berichteten bereits mehrfach, dass Haider auch als Kanzlerkandidat für die Rechten bei den Wahlen am 28. September antreten will.
Die Basis trifft sich nach APA-Angaben am 30. August zu einem Sonderparteitag in Graz, um die Entscheidungen abzusegnen. Der bisherige Parteichef Peter Westenthaler ist Ende Juli wegen Falschaussage in einem Prügel-Prozess zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden und musste daraufhin auf den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur verzichten.
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