Zeitungsberichten zufolge sind Mitarbeiter von Scotland Yard bereits nach Pakistan geflogen, um den dort festgenommenen Planer der vereitelten Terroranschläge, Rashid Rauf, nach London zu bringen.
Scotland Yard-Zentrale: Zwischen Großbritannien und Pakistan besteht kein Auslieferungs- abkommen. Foto: AFP
Großbritannien betreibt einem Zeitungsbericht zufolge die Auslieferung des in Pakistan festgenommenen mutmaßlichen Drahtziehers der vereitelten Terroranschläge auf Transatlantikflüge.
Die Vertretung in Islamabad habe die nötigen Schritte eingeleitet, um Rashid Rauf nach Großbritannien zu bringen, berichtete die Tageszeitung Times.
Der 25-Jährige war Anfang August in Pakistan festgenommen worden und gab in der Folge vermutlich die entscheidenden Hinweise, mit denen die Anschlagspläne aufgedeckt wurden. In der vergangenen Woche wurden dann in London 24 Verdächtige festgenommen, darunter angeblich auch Raufs Bruder Tayib.
Sowohl Polizei als auch britische Regierung wollten den Bericht nicht kommentieren. Zwischen Großbritannien und Pakistan besteht kein Auslieferungsabkommen.
Allerdings sei eine Überstellung von Verdächtigen auch auf der Grundlage internationaler Verträge möglich, die von beiden Ländern ratifiziert sind, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in London.

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