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26.11.2008    13:41 Uhr Drucken  |  Versenden  |  Kontakt
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Streit um Tibet

China lässt Gipfeltreffen mit EU platzen

Peking hat das für kommende Woche geplante Treffen mit der Europäischen Union abgesagt - Grund ist der Streit um die Politik des Dalai Lama.

Der geplante EU-China-Gipfel kommende Woche findet wegen des Streits um Kontakte zum Dalai Lama zunächst nicht statt.

Wegen einer geplanten Zusammenkunft des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy mit dem Dalai Lama sagte Peking ein für kommenden Montag vorgesehenes Treffen zunächst ab.

Der Gipfel müsse auf chinesischen Wunsch aufgeschoben werden, erklärte das französische Außenministerium. Die französische Ratspräsidentschaft bestätigte zunächst lediglich, das für den 1. Dezember geplante Treffen sei verschoben worden.

Sarkozy will das geistige Oberhaupt der tibetischen Buddhisten am 6. Dezember in Danzig in Polen treffen. Nach der Bekanntgabe des Termins Ende November hatte China bereits protestiert.

Außenamtssprecher Qin Gang sagte damals, die Tibet-Frage sei eine interne Angelegenheit und dürfe die internationalen Beziehungen "nicht unnötig belasten". Der Dalai Lama macht sich für eine größere Autonomie seiner Heimatregion stark - die kommunistische Regierung in Peking wirft ihm vor, separatistische Bestrebungen zu unterstützen.


(AP/Reuters/AFP/gba/ihe)

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Leserkommentare (18)



27.11.2008 18:10:44

aoe: dilber

"Wir brauchen uns nicht drohen zu lassen! " Natürlich nicht! Schliesslich haben wir das Alleinrecht dazu für uns gepachtet! Das wäre ja noch schöner, wenn das jetzt auch andere machen würden! WIR boykottieren und verhängen Sanktionen an politisch Missliebige und niemand sonst!


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