Lang und hart haben die Protestierenden in Frankreich dafür gekämpft, nun will die französische Regierung das Gesetz "sofort" durch eine Neuregelung ersetzen.
Sie haben sich doch noch durchgesetzt: Protestierende in Frankreich. Foto: AFP
Nach wochenlangen Protesten der Gewerkschaften und Studenten will die französische Regierung ihr umstrittenes Gesetz zum Abbau des Kündigungsschutzes für Jungarbeitnehmer fallen lassen.
Die Reform werde "sofort" durch eine Neuregelung ersetzt, sagte der Berater des Innenministers Nicolas Sarkozy, François Fillon, am Freitagabend in Paris.
Die Entscheidung öffnet einen Weg zur Beendigung der seit elf Wochen andauernden Proteste gegen den Ersteinstellungsvertrag (CPE). Die Gewerkschaften hatten für eine Rücknahme der Reform eine Frist bis Montag gesetzt.
Die Gewerkschaften und Unternehmerverbände würden umgehend eingeladen, über ein Gesetz zur Berufseingliederung junger Menschen zu diskutieren, sagte Fillon. Zuvor hatte Sarkozy mit den Unterhändlern der Regierung über ihre Gespräche mit den Reformgegnern gesprochen. Das neue Gesetz soll dem Vernehmen nach von dem Minister für Sozialen Zusammenhalt, Jean-Louis Borloo, formuliert werden, der dem CPE von Anfang an kritisch gegenüber stand.

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