Der US-Präsident ist hauptsächlich für ein persönliches Gespräch mit dem neuen Regierungschef al-Maliki in den Irak geflogen. Grund für den Aufwand gibt es allemal: Die irakische Führung kritisierte Washington zuletzt harsch, nachdem mutmaßliche Massaker von US-Soldaten an irakischen Zivilisten bekannt wurden.
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Bush mit al-Maliki Foto: AP
Nach der Landung flog Bush mit einem Hubschrauber vom Flughafen in die stark gesicherte Grüne Zone. Sein Besuch sollte nur rund fünf Stunden dauern und war aus Sicherheitsgründen zuvor nur engsten Beratern bekannt gewesen.
In der US-Botschaft traf er inzwischen den neuen Regierungschef Nuri al-Maliki von der schiitischen Dawa-Partei.
„Danke, dass sie mich empfangen“, sagte Bush zu Al-Maliki, als sich die beiden den Fotografen stellten.
Bush hatte zuvor angekündigt, er wolle heute mit den Ministern der neuen irakischen Regierung unter Ministerpräsident Nuri al-Maliki per Videokonferenz über Sicherheitsfragen beraten.
Gleichzeitig hatte er erklärt, der Tod des Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi sei ein schwerer Schlag für die Terroristen, die im Irak versuchten, den Aufbau einer neuen Demokratie zu verhindern.
Die Kritik der Iraker an der Politik der Bush-Regierung war in den vergangenen Tagen noch schärfer geworden, nachdem Berichte über die Tötung von Frauen und Kindern durch US-Soldaten in der Ortschaft Haditha im November 2005 bekannt geworden waren.

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