George W. Bush will mit einem Buch die Geschichtsschreibung über seine Präsidentschaft beeinflussen - damit "die Leute verstehen, wie es gewesen ist".
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George W. Bush will ein Buch über seine Amtszeit als US-Präsident schreiben, damit die Leute "verstehen, wie es es gewesen ist, wenn man im Oval Office sitzt". Foto: dpa
Der amerikanische Ex-Präsident George W. Bush will ein Buch über die schwersten Entscheidungen in seiner achtjährigen Amtszeit schreiben. Er freue sich darauf, die zwölf größten Herausforderungen darzustellen, sagte Bush am Dienstag in der kanadischen Stadt Calgary.
"Wenn dann die Geschichte über diese Regierungszeit geschrieben wird, gibt es wenigstens eine Stimme mit Autorität, die exakt sagt, was passiert ist", erklärte Bush. "Ich will, dass die Leute verstehen, wie es gewesen ist, wenn man da im Oval Office sitzt."
Der Ex-Präsident erklärte, dass er seinen Nachfolger nicht kritisieren werde. "Er verdient mein Schweigen", sagte Bush. Sein ehemaliger Vizepräsident Dick Cheney erklärte kürzlich, dass die Aufhebung von Verordnungen aus der Regierungszeit Bushs Amerika weniger sicher mache.
Bush war zu seinem ersten öffentlichen Vortrag seit dem Ende seiner Amtszeit nach Kanada gekommen. Er wolle noch weitere Vorträge halten, um sein neues Haus in Dallas zu finanzieren, scherzte er. Aber vermutlich sei er der einzige Amerikaner, der es noch geschafft habe, im Herbst 2008 ein Haus zu kaufen, fügte Bush in Anspielung an die Finanz- und Immobilienkrise hinzu.
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(AP/bosw)
















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