Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will mehr verfolgte Flüchtlinge nach Deutschland holen - die Lage sei besorgniserregend, so Schäuble.
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"Die Lage der irakischen Flüchtlinge ist besorgniserregend", schrieb Schäuble in der "Bild am Sonntag". (Foto: dpa)
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, verfolgte Christen aus dem Irak in Deutschland aufzunehmen.
"Die Lage der irakischen Flüchtlinge ist besorgniserregend", schrieb Schäuble in einem Gastbeitrag in der Bild am Sonntag.
Tausende suchten "Zuflucht vor Mord, Gewalt und Verfolgung". Unter ihnen seien viele Menschen christlichen Glaubens. "Wir müssen hier helfen und ihnen in den Europäischen Staaten eine Heimstatt bieten, bis sie in ihre angestammte Heimat zurückkehren können", so Schäuble.
"Ich setze mich dafür ein, dass Deutschland einen Beitrag hierfür leisten wird." Schäuble kündigte an, er werde sich in der kommenden Woche mit seinen Kollegen aus den Innenministerien der Länder und aus der Europäischen Union zu Beratungen treffen.
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