Die Menschenrechtsorganisation stützt sich dabei auf die Aussagen von zwei Männern aus dem Jemen, die nach eigenen Angaben eineinhalb Jahre in solchen Lagern festgehalten wurden.
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In einem am Mittwoch in London veröffentlichten Bericht zitiert Amnesty International (ai) zwei Jemeniten, die nach eigenen Angaben vor rund zwei Jahren festgenommen und rund 18 Monate in solchen Lagern festgehalten wurden.
"Wir befürchten, dass der Bericht der beiden Männer nur einen ersten Eindruck von einem allgemeinen Vorgehen bietet", sagte eine Amnesty-Sprecherin. Ihre Organisation müsse davon ausgehen, dass die US-Behörden solche Praktiken weltweit einsetzten.
Die beiden Jemeniten Nasser Salim Ali und Muhammad Faradsch Ahmed Baschmilah wurden nach eigenen Angaben getrennt voneinander im August 2003 und im Oktober 2003 festgenommen. Sie seien zunächst vier Tage lang von jordanischen Geheimdienstlern gefoltert und dann mit dem Flugzeug an einen unbekannten Ort gebracht worden, wo sie unterirdisch festgehalten wurden.
Nach sechs bis acht Monaten seien sie in ein moderneres Gefängnis gebracht worden. In beiden Gefängnissen sei in den Zellen Tag und Nacht westliche Musik abgespielt worden, fügten die Jemeniten hinzu. Amnesty forderte die US-Behörden auf, die Identität aller Gefangenen bekannt zu geben.
Gefangenenlager müssten einer internationalen Kontrolle zugänglich sein, fügte die Organisation hinzu.
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