Während Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Küsschen gebend Eintracht demonstrieren, heißt es aus dem Elysee-Palast, dass Sarkozy hochgradig verärgert über "die liebe Angela" sei.
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Trügt der Schein? Bei ihrem Treffen strahlen Merkel und Sarkozy Eintracht aus. Foto: AFP
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy ist laut einem Zeitungsbericht hochgradig verärgert über die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD).
Die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post schreibt unter Berufung auf Informationen aus dem Elysée-Palast in Paris, Sarkozy sei bei einem Treffen mit den EU-Finanzministern in Brüssel mit Steinbrück aneinandergeraten. Der Deutsche habe Sarkozy vorgeworfen, lieber milliardenschwere Steuergeschenke an die Wähler zu verteilen, als sich an den auf Europa-Ebene vereinbarten Sparplan zu halten.
Daraufhin habe der Präsident den Finanzminister angefahren: "Was fällt Ihnen ein, in diesem Ton mit mir zu reden!" Der Zeitung zufolge ist der Name Steinbrück seitdem in Paris ein rotes Tuch.
Richtig sauer wegen des Zwischenfalls sei Sarkozy aber auf Angela Merkel. Dass die Kanzlerin ihren Minister wegen der rüden Attacke nicht öffentlich rüffelte, habe Sarkozy der "lieben Angela" bis heute nicht verziehen.
Auch sonst gäre im Elysée-Palast die Unzufriedenheit mit der Kanzlerin. Merkel gehe Sarkozy "zunehmend auf die Nerven", zitiert die Zeitung einen Kenner aus der UMP-Partei des Präsidenten.
(AFP)





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