Beim Startversuch in Singapur ist ein Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, ins Gras gerollt. Wie das passieren konnte, wird jetzt untersucht.
Ein Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, ist auf dem Flughafen von Singapur von der Startbahn abgekommen und ins Gras gerollt. Der Flug nach Sydney musste abgesagt werden, um mögliche Schäden etwa an den Reifen zu untersuchen, teilte Singapore Airlines mit.
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Die 446 Passagiere an Bord blieben unverletzt. Sie setzten ihre Reise mit einer Boeing 747-400 fort.
Der erste Zwischenfall mit dem erst im Oktober in Dienst gestellten Flugzeug ereignete sich am Donnerstag. Der A380 wurde von einer Zugmaschine in Position gebracht und fuhr zu dem Zeitpunkt nicht mit eigenem Antrieb.
An der Zugmaschine versagte aber offenbar die Hydraulik, sie koppelte sich ab, und der Airbus kam "mit dem Gras in Berührung", wie die Fluggesellschaft mitteilte. "Es ist noch zu früh, um die Ursache zu benennen, aber Singapore Airlines wird die Untersuchungen zügig durchführen", hieß es.
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(dpa/bavo)
"The Substance" im Kino
Ich habe hier zwar selbst einen Kommentar geschrieben aber jetzt wird es mir zu heftig. In das rostige Posthorn will ich nicht stoßen.
Sie sprechen mir mit Ihrem Kommentar aus der Seele. Ich frag mich auch, wie lange wir es uns hier in Deutschland noch leisten können, dass wir einen solchen Aderlass von Hochqualifizierten zu lassen. Muß denn unser Standort so hart vor die Wand gefahren werden, bis die letzten - vorne an die Politiker und auch Jounalisten - es merken, dass es für eine gute Zukunft in einer globalisierten Welt so nicht mehr weiter geht?
Können Sie sich in Amerika eine Sendung vorstellen, die da heißt: "Mein neues Leben", oder "Goodbye USA". Bei uns gibt es diese Sendungen!
Laut einer OECD-Studie verliert kaum ein anderer Industriestaat so viele Akademiker an das Ausland wie wir. Verständlich - wer will schon fast 50 % der eigenen Lebensarbeitszeit dafür vergeuden, die Fehlleistungen deutscher Politik zu finanzieren. Der Anteil der Promovierten liegt bei den Auswanderen im Schnitt zehnmal höher als bei dem Rest der Bevölkerung. Von den 7.000 Medizinstudenten, die bei uns pro Jahr ihr Studium beenden, verlässt knapp die Hälfte Deutschland. Die Ausbildung dieser 3.000 Ärzte kostet unseren Staat rund 600 Millionen Euro (!), von denen - so der Spiegel - Patienten in Grossbritannien, Norwegen oder der Schweiz profitieren.
Wer werden uns den Luxus des Herummäckerns nicht mehr lange leisten können - die SZ auch nicht mehr - dann wird es bei uns nur noch die Blöd Zeitung geben - hat eh viel schönere Bilder!
Seit langem verfolge ich mit Grausen die Berichterstattung der SZ bezüglich HighTech Produkte unserer europäischen und deutschen Firmen. Ob es der Airbus, der Transrapid, die Flughäfen - und trau es mir gar nicht zu sagen - die Kernkrafttechnologie usw. sind, man spürt in jedem Artikel eine zunehmende versteckte oder offene Technikfeindlichkeit der dahinter stehenden Journalisten. Das zieht sich wie ein roter Faden durch diese Sparte. Vor allem macht sich eine gewisse Ideologie breit, die ich als real denkender Mensch nicht mehr nachvollziehen kann. Man sollte doch bedenken, dass die Leserschaft nicht nur aus Leser aus einem Politikspektrum sind, die sich für diese Ideologie zu Hause fühlen. Ich behaupte, dass bei weiter solcher negativen Berichterstattung die SZ gerade die Leserschaft innerlich verlieren wird, die im Ingenieur- und Technikbereich ihre Bechäftigung haben. Ich habe mir diese Schlagzeilen der SZ gerade über den Verlauf der Entwicklung von dem großartigen Produkt A380 gemerkt: Es ist verheerend, was da alles in den Headlines so geschrieben wurde. Man könnte meinen, dass da ein Monster entwickelt wurde, das es zu bekämpfen gilt. Die neuerliche unsachgemäße Berichterstattung passt genau wieder in diese Schublade. Man erweckt damit wiederum bei dem flüchtigen und unkundigen Leser ein negatives Bild von diesem Produkt und von der Technik und hat das Gefühl, dass man wieder ein "Fressen" gefunden hat. Zum Schluss möchte noch anmerken, dass auch ein Joschka Fischer nicht in Sandalen über den Atlantik zu seiner Professur gelaufen ist.
Wie soll man bei unser Jugend eine Begeisterung für Technik fördern, wenn ständig permanent dagegen die Technik "heruntergemacht" wird? Ich glaube, dass wir unseren Lebensstandard und gute Arbeitsplätze nur durch die Entwicklung neuer guter Produkte erhalten bzw. fördern kann. Dies gelingt nur durch gute Ingenieure und Facharbeiter. Mit Psychiater, Soziologen, Journalisten, Juristen usw. , so sehr man sie auch braucht, kann man unseren Lebensstandard nicht erhalten.
Wenn ich diesen Bericht lese, graust es mir und ich sehe schwarz für Deutschland und Europa! Ein jämmerliches Bild wird da vermittelt.
Paging