Zwei schwere Erdbeben haben Asien erschüttert. Die Epizentren lagen im Indischen Ozean und im Pazifik vor Tokio. Die Behörden befürchten jetzt Tsunamis.
Schwere Erdbeben haben Asien erschüttert. Im Indischen Ozean ereignete sich ein Beben der Stärke 7,6, wie die US-Erdbebenwarte USGS am Montagabend (MESZ) mitteilte. Der Erdstoß habe sich rund 260 Kilometer nördlich von Port Blair auf den Andamanen ereignet.
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Das Tsunami-Warnzentrum für die Pazifik-Region auf Hawaii rief die Behörden in Indien, Birma, Indonesien, Thailand und Bangladesch auf, nach möglichen Flutwellen Ausschau zu halten. Die Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren gehört zu Indien.
Auch in Japan verzeichneten die Behörden ein Beben, hier mit der Stärke 6,6. Das Beben ereignete ich um 05.07 Uhr Ortszeit (22.07 Uhr MESZ), wie der Wetterdienst mitteilte. Das Epizentrum des Bebens lag demnach in 20 Kilometer Tiefe im Pazifik vor der Präfektur Shizuoka westlich von Tokio.
In der japanischen Hauptstadt gerieten Möbel und Wände ins Wanken. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Auch hier wurde eine Tsunami-Warnung ausgegeben.
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(dpa/AP/AFP/segi)
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