Aberglaube und die Folgen: Eine symbolische Heirat mit einem Hund soll ein Baby in Indien vor einer düsteren Zukunft bewahren.

Um ein böses Schicksal abzuwenden, ist ein Anderthalbjähriger in Indien mit einer Hündin verheiratet worden. Die Eltern des kleinen Sangula waren entsetzt, als ihrem Söhnchen als erstes ein Zahn im Oberkiefer wuchs, was in ihrer Region im östlichen Bundesstaat Orissa als böses Omen gilt.

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Dorfälteste sagten voraus, der Zahnwuchs werde dazu führen, dass Sangula eines Tages durch einen Tiger getötet würde. Die Heirat mit einer Hündin könne dieses finstere Ende jedoch abwenden.

Die Hochzeit wurde in einem Hindu-Tempel gemäß den Traditionen gefeiert, die "Braut" trug zwei Silberringe und eine silberne Kette, wie die Nachrichtenagentur UNI am Mittwoch berichtete.

Nach Angaben von Sangulas Vater Sanrumula Munda hindert die Ehe mit der Hündin seinen Sohn nicht daran, eines Tages ganz normal zu heiraten. Aberglaube ist in Indien vor allem in ländlichen Gebieten weit verbreitet.

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(AFP/grc)