Nach dem Frontalzusammenstoß zweier Züge in der Nähe von Brüssel, bei dem mindestens 18 Menschen ums Leben kamen, suchen Ermittler nun nach der Unfallursache.

Nach dem schweren Zugunglück in der Nähe von Brüssel mit 18 Toten suchen die Ermittler nach der Unfallursache. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lokführer einer der beiden Regionalbahnen am Montagmorgen ein Haltesignal übersehen und war trotz Rotlichts weitergefahren.

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Bei dem schweren Zugunglück in der Nähe von Brüssel kamen mindestens 18 Menschen ums Leben. (© Foto: Reuters)

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Dabei prallte der Zug in Buizingen bei Brüssel mit hoher Geschwindigkeit gegen eine andere Bahn. Für die Spurensuche und die Bergungsarbeiten bleibt die Strecke nach Angaben der Staatsanwaltschaft Brüssel noch mindestens zwei Tage lang gesperrt.

Auch die moderne Technik auf der Strecke konnte den Unfall nicht verhindern. Nur einer der beiden Züge war mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, das Züge automatisch bremst, wenn sie ein Haltesignal missachten, wie die Bahngesellschaft SNCB mitteilte.

Zugleich setzt die Polizei die Identifizierung der Toten fort. Dies sei sehr schwierig und werde noch den ganzen Dienstag dauern, sagte der Gouverneur von Flämisch-Brabant, Lodewijk De Witte. Nach einer ersten Bilanz kamen bei dem Unglück 18 Menschen ums Leben, darunter ein Kind. Verletzt wurden 95 Menschen, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Abend.

Unter den Toten seien auch der Lokführer eines Zuges sowie zwei Franzosen. Die Bahngleise auf der Strecke südlich von Brüssel blieben voraussichtlich noch zwei Tage lang gesperrt. Dadurch werden am heutigen Dienstag Schnellzüge wie der Thalys zwischen Brüssel und Paris sowie der Eurostar zwischen Brüssel und London ausfallen.

Im Video: Beim Frontalzusammenstoß zweier Nahverkehrszüge in der Nähe von Brüssel sind am Montag mindestens 18 Menschen getötete worden.

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(dpa/fvk/woja)