Drei Wochen musste Eisbär Knut ohne seinen Ziehvater Thomas Dörflein auskommen. Umso schöner war das Wiedersehen.
Sommerpause vorbei, sie sind wieder vereint: der Berliner Eisbär Knut und sein Ziehvater Thomas Dörflein. Als der Tierpfleger des Berliner Zoos, der den von seiner Mutter verstoßenen Bären als Baby mit der Nuckelflasche aufpäppelte, seinen inzwischen auf stattliche 75 Kilo angewachsenen Zögling nach drei Wochen Urlaub wieder sah, gab es ein großes Hallo. "Der fing gleich an, vor Freude zu jammern und hat versucht, mich abzunuckeln", sagte Dörflein der B.Z.
Drei Wochen musste Eisbär Knut ohne seinen Freund Dörflein auskommen. (© Foto: Reuters)
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Von Fremdeln keine Spur: "Der verliert mich nicht so leicht aus der Nase", weiß Dörflein, der seinerseits beim Wiedersehen staunte: "Der Bursche hat während der drei Wochen, die ich weg war, ordentlich zugelegt."
Knut habe "einen richtig fetten Hintern bekommen". Offenbar hat die Diät, die der Zoo seinem Star Ende Juli verordnete, nicht so richtig angeschlagen. Damals waren unter anderem Extras wie Croissants gestrichen worden.
Die Meldung der B.Z., dass Dörflein und Knut nun nicht mehr miteinander spielen dürfen, dementierte der Zoo. Das sei falsch. Wann die beiden zum Schutz von Dörflein getrennt würden, hänge von der weiteren Entwicklung des Bären ab.
Indes hat sich der Zoo für Knut-Fans was ganz besonderes einfallen lassen. Nach Knut in Plüsch, Porzellan und als süßer Gummibär zum Naschen soll der Kult-Eisbär jetzt in Silber groß herauskommen. Der Zoologische Garten Berlin und die Münze Berlin bieten eine Sonderprägung im Nennwert von zehn Euro an. Zwei Euro davon gehen als Spende an den Zoo Berlin.
Die Silber-Gedenkprägung (Silber 500/1000) ist von der Staatlichen Münze Berlin auf 250.000 Stück limitiert worden. Die Münze mit einem Durchmesser von 32,5 mm zeigt auf einer Seite den putzigen Knut als Baby mit seinem eingeprägten Geburtsdatum 5.12.2006 und auf der Rückseite einen Adler mit den Wappen der 16 Bundesländer.
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(dpa/AP)
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