Zehn Fragen an den WinterWann machst du dem Frühling Platz?

Rekordverdächtig trübe ist dieser Winter seit geraumer Zeit. Er scheint gar nicht mehr enden zu wollen. Wann haut er endlich ab? Macht er uns krank? Und was bedeutet das Dauerweiß für Mensch, Natur - und überhaupt?

Rekordverdächtig trübe ist dieser Winter und er scheint gar nicht mehr enden zu wollen. Wann haut er endlich ab? Macht er uns krank? Und was bedeutet das Dauerweiß für Mensch, Natur - und für die Wirtschaft?

Winter, bist du wirklich so lang und dunkel, wie alle sagen?

Tatsächlich handelt es sich dabei um den trübsten Winter seit 40 Jahren. Gemessen an der Zahl der Stunden, an denen die Sonne die Wolkendecke durchdringen konnte, ist dies der dunkelste Winter der vergangenen vier Dekaden. Aufregung wäre dennoch überzogen - immerhin sind 40 Jahre in der Meteorologie eine sehr kurze Zeit und Temperaturschwankungen über die Jahre hinweg ganz normal. Außerdem hatten wir ja Heiligabend 22 Grad in München. Plus.

Gibt es gar keinen Schnee, machen sich viele Menschen Sorgen über globale Erwärmung, gibt es einen trüben Bilderbuch-Winter mit viel Niederschlag, ist dies für viele ebenfalls besorgniserregend. Nicht so für die Meteorologen: Für sie ist dieser Winter nichts Besonderes.

Kati Derler

Die vergoldete Fama kämpft auf der Kuppel der Akademie in Dresden gegen den Nebel an.

Bild: dpa 26. Februar 2013, 13:482013-02-26 13:48:39 © Süddeutsche.de/infu/feko/ber/kad/ale/leja/lala