... "Das alte Europa": US-Verteidigungsminister Rumsfeld hatte den Ausdruck nicht als Kompliment gemeint. Inzwischen stehe er aber für ein neu gewonnenes Selbstverständnis Europas, sagt die Jury.
"Das alte Europa" ist das Wort des Jahres 2003. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) bekannt. Der ursprünglich polemisch gemeinte Ausdruck von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe den Sprachgebrauch geprägt und sei dabei zu einem positiven Selbstverständnis der Europäer umgedeutet worden, hieß es in der Begründung.
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Weitere Wörter des Jahres sind von Platz 1 bis 10:
Agenda 2010 Reformstreit SARS (Lungenkrankheit) Eingebettete Journalisten MAUT-Desaster Steuerbegünstigungsabbaugesetz Jahrtausend-Glut googeln Alcopops
Zum "Satz des Jahres" erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache den TV-Show-Titel "Deutschland sucht den Superstar". Diese Fernsehaktion habe eine erstaunliche Begeisterung insbesondere bei Jugendlichen ausgelöst und dadurch den Sprachgebrauch geprägt, sagte Jurymitglied Lutz Cuntzsch.
Seit 1971 kürt die Sprachgesellschaft Ausdrücke, die den öffentlichen Sprachgebrauch des jeweiligen Jahres beeinflussen. 2002 war es "Teuro", 2001 "Der 11. September" und 2000 "Schwarzgeldaffäre".
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/AP/dpa)
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