Auch in der Nacht zum Donnerstag haben Schnee und Eis zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen in Teilen Deutschlands geführt. Betroffen waren außer den südlichen vor allem auch die nördlichen Bundesländer. Auf spiegelglatter Fahrbahn kamen mindestens zwei Menschen ums Leben.
In Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wurden Straßen und Autobahnen gesperrt. Autofahrer wurden mit Getränken und Benzin versorgt. In Bayern, Baden-Württemberg und Teilen von Thüringen war der Bahnverkehr außerdem stark eingeschränkt.
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Ein Lkw-Fahrer starb am frühen Morgen auf der A 1 bei Lübeck. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit geriet sein Laster ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke. Dabei wurde der Mann, der nicht angeschnallt war, tödlich verletzt.
Auf der A7 bei Seesen (Niedersachsen) kam ebenfalls ein Lastwagenfahrer ums Leben. Sein Wagen war auf der glatten Fahrbahn in den Graben gerutscht und dort von einem weiteren Klein-Lkw erfasst worden.
Mehrere Schwerverletzte
In Bayern hat ein Verkehrsunfall mit drei Lastwagen auf der Autobahn 3 Regensburg-Nürnberg bei Beratzhausen im Landkreis Regensburg den Verkehr zum Erliegen gebracht.
Wie die Polizei mitteilte, waren drei Lastwagen bei spiegelglatter Fahrbahn ineinander gefahren. Zwei Lastwagenfahrer im Alter von 26 und 38 Jahren wurden dabei schwer verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg wurde gesperrt. Der Verkehr staute sich auf 15 Kilometer.
Einsatzkräfte versorgten die stehenden Autofahrer mit Getränken und Benzin. In vielen bayerischen Städten kam es zu Unfällen, in den meisten Fällen handelte es sich nur um Sachschäden. In Nürnberg warnte die Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) Nürnberg vor weiteren Behinderungen im öffentlichen Verkehr.
Auf der Autobahn 7 in Baden-Württemberg sind zwei Männer im Alter von 41 und 44 Jahren in Höhe Heidenheim schwer verletzt worden. Ein Lastwagen geriet beim Bremsen auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern und durchbrach die Mittelplanke.
Rund 80 Unfälle im Norden
Er kam in den Gegenverkehr und stieß mit einem zweiten Lastwagen zusammen. Beide Fahrer wurden dabei schwer verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Würzburg war für mehrere Stunden gesperrt. Auf den Autobahnen 5, 6 und 8 gab es die ganze Nacht lang kilometerlange Staus.
In Hamburg und Schleswig-Holstein führte der erste Schnee in diesem Jahr zu mindestens 80 Unfällen und erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Glück hatten dabei die Fahrer eines Lkw und eines Autos. Als ein Lastwagen auf der A 1 nahe des Autobahnkreuzes Lübeck die Mittelleitplanke durchbrach, fuhren sie mit ihren Fahrzeugen in die Unfallstelle hinein. Sie wurden aber nur leicht verletzt.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa/AP)
Bundespräsident Gauck in Israel
Da wird von einer Schreckensbilanz und Katastrophen berichtet, ein relativ harmloser Film wie Final Fantasy (FSK 12 Jahre) wird unbesehen von der DPA als "Gewaltfilm" bzw. "Gewaltvideo" in die Headline übernommen - auf Zuschrift wurde wenigstens der Text entschärft, aber die Überschrift ist scheinbar nicht unter Kontrolle des zuständigen Redakteurs. Da fragt man sich wirklich ob man bei der Bild ist.
Sollten die Redakteure der Süddeutsche Online wirklich von den Zugriffszahlen auf bestimmte Artikel abhängig sein und deshalb diesen "Titel-Kampf" forcieren? Ich hoffe nicht!
LKW-Unfälle gibt es auch ohne Schnee. Verkehrstote jeden Tag.
Wenn wirklich mal was extremes passiert, dann gehen Euch sehr schnell die superlativen Begriffe aus, liebe Redakteure! Bedenkt bitte, ihr seid kein Boulevart-Blatt wie die Bild, sondern stammt von einer renommierten Tageszeitung ab!
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