Um das drohende Rauchverbot zu umgehen, setzen Deutschlands Gastwirte nun auf Tunnel, Lastwagenanhänger und riesige Nebenräume. Unter anderem. Ein deutschlandweiter Überblick.
Das Rauchverbot hält Deutschlands Gastwirte fest im Griff. In den Kneipen von Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hamburg und Hessen darf bereits nur noch in abgetrennten Bereichen gequalmt werden. Andere Bundesländer gewähren noch eine Schonfrist. Aber es gibt kein Verbot, das sich nicht umgehen lassen würde! Ein aktueller Überblick.
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Rauchzeichen: Demonstranten mit Zigarren am 5 November in München vor dem Maximilianeum gegen das generelle Rauchverbot in Gaststätten. Aber auch die Wirte sind findig. (© Foto: ddp)
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Im Saarland und in Rheinland-Pfalz wird das Rauchverbot auf die Zeit nach Karneval verschoben. Damit möchten verdiente Lokalpolitiker verhindern, dass ihre Karnevalsvereine schon jetzt mit finanziellen Einbußen zu rechnen haben. Neuer Termin ist der 15. Februar. Auch alle Narren in den Karnevalshochburgen von Nordrhein-Westfalen werden in dieser Session in ihren Gaststätten weiterhin rauchen dürfen.
Der für den Nichtraucherschutz zuständige Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) möchte den Gaststätten großzügig eine halbjährige Übergangsfrist gewähren. "In diesem Zeitraum sollen die Gastwirte notwendige Umbauten bewerkstelligen", sagt sein Sprecher. Das ist nett.
Bernd Frenzel, Wirt der Kneipe "Eisenwerk" in Goßfelden bei Fulda, büßt seit der Einführung der Nichtraucher-Verordnungen in Hessen 50 Prozent seines früheren Umsatzes ein. Weil viele Stammgäste ausbleiben, hat er nun eine zweite Kneipe auf den Parkplatz vor sein Lokal gestellt: Einen zur Gaststätte ausgebauten Lkw-Anhänger, der über einen Tresen, eine Zapfanlage, eine komplette Wasserversorgung und einen Stammtisch verfügt. In Lkw-Anhängern gilt das Rauchverbot schließlich nicht.
Und: Seit Frenzel die Raucherkneipe auf Rädern eröffnet hat, ist sein Laden wieder bummsvoll. Notfalls kann er mit seiner Kneipe ja einfach in ein anderes Bundesland fahren. Oder auf Anti-Rauchverbots-Demos in Frankfurt seine (Raucher-)Stimme erheben.
Eine andere Art der Durchfahrt plant Wirt Ulli Kasiske in Berlin: In seiner gleichnamigen Kneipe im Stadtteil Friedrichshain möchte er einen Rauchertunnel bauen. Der soll von dem zukünftig rauchfreien Raum seines Lokals durch das Raucherzimmer zu den Toiletten führen. Das wäre zwar viel Aufwand, räumt Kasiske ein, aber er möchte auf keinen Fall seine qualmenden Stammkunden vergraulen. "Wenn ich den Tunnel habe, könnten die Nichtraucher dann eben unbehelligt auf's Klo gehen, ohne in den Zigarettenrauch zu kommen", sagt er.
Auf der nächsten Seite: In Bayern sperrt ein Wirt rauchfeindliche Parlamentarier aus.
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@Kimcool
Donnerwetter, Sie sind ja ein begnadeter Hassprediger! Wollen Sie nicht Kalif von Nichtrauchistan werden? Man steinigt dort Raucher vor dem Essen, nach dem Essen und zwischendurch. Weil es so leicht ist.
1. So troll'n wir uns ganz fromm und sacht von Weingelag und Freudenschmaus
wenn uns der Tod ruft: Gute Nacht, Dein Stundenglas rinnt aus.
Wer heut noch frech den Schnabel wetzt und glaubt ein großer Herr zu sein
pass auf, der Schreiner hobelt jetzt schon grad an Deinem Schrein
Scheint das Grab Dir tief und dumpf sein Druck: Alavott, so nimm noch einen Schluck
und noch einen hinterher und rasch noch zweie, dreie mehr, dann stirbt sich's nicht so schwer.
2. Der nach des andren Liebsten schielt und doch sich fühlt als Nobelmann,
pass auf! Dem Spielmann, der Dir spielt springst Du ins Grab voran!
Und Du, der toll vor Eifersucht zerschmiss einst jedes Glas im Saal -
wenn Dich der Tod im Bett besucht - Hoch lebe Dein Rival!
Scheint das Grab Dir tief und dumpf sein Druck: Alavott, so nimm noch einen Schluck
und noch einen gleich dabei und rasch noch zweie und noch drei, dann stirbst Du sorgenfrei.
3. Was hilfst, wenn Du vor Wut auch spuckst, der Tod ist keiner Münze feil
Von jedem Schlückchen, das Du schluckst, schluckt schon der Wurm sein Teil.
Ob niedres Pack, ob hohe Herrn - am Ende sind wir Brüder doch:
dann leuchtet uns der Abendstern ins gleiche finstre Loch.
Scheint das Grab Dir tief und dumpf sein Druck: Alavott, so nimm noch einen Schluck
und noch einen hinterher und rasch noch zweie, dreie mehr, dann stirbst Du nicht so schwer.
Nichtrauchen ist die Normalität, Raucher sind eine Minderheit von (selbstverschuldeten) Drogenabhängigen. Die Mehrheit der Deutschen sind Normalmenschen, also Nichtraucher, das heisst: Die Mehrheit der Deutschen will NICHT rauchen, auch nicht passiv! Das haben die Raucher verdammt noch mal endlich zu respektieren. Wer rauchen will, hat sich zu Tod, Krankheit, Gestank und Qual entschieden. Bitte schädigt nur euch selbst, lieber Raucher - und lasst uns Normalmenschen endlich mit Eurem Gift-EkelGestank und Eurem Todesgift in Frieden. Europa wird rauchfrei - ihr könnt das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen.
Es ist einfach peinlich, wie reaktionär und rückwärtsgewandt sich die Deutschen Wirte aufführen. Wo wollen sie hin, in ein stinkendes, graues nach Ekel-Rauch stinkendes Vorgestern? Man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen - Rauchen ist out, heute rauchen moderne, aufgeklärte Menschen nicht mehr, wir leben nicht mehr in der Kaiserzeit sondern im modernen Europa.
Die Wirte in anderen Ländern machten nicht so ein dämlcihes Theater, ich schöäme mich für mein Land. Rauchfreie, normale Gastronomie ist längst die Regel in allen modernen Ländern und Staaten: England, Frankreich, Italien, Irland, New York, Australien, Kanada - woran wollen sich unsere veralteten Wirte denn ein Beispiel nehmen, an der Dritten Welt? Da ist rauchen noch überall erlaubt.....
übrigens:
Ich finde diese Art der Berichterstattung der Süddeutschen auch etwas einseitig und reichlich merkwürdig. Liebe SZ- Süddeutsche Redaktion: Haben Sie eigentlich mal mitbekommen, dass Tabak inzwischen eine weltweite bedrohlicheEpidemie ausgelöst hat, an der jedes Jahr 5 Millionen Menschen sterben - Tendenz steigend? An der acht Millionen (!) unschuldige kleine Kinder in deutschen Raucherhaushalten täglich gefährlich körperverletzt und schwer krank werden? Und an der auch Tausende von NICHTRAUCHERN (!) zugrunde gehen? Das ist für mich MORD, Kindesmisshandlung und Totschlag, und weiter nichts! Nur damit irgendwelche suchktranken und abhängigen Fanatiker ihrem zweifelhaften "Genuss" nachgehen können? Das ist doch krank.
Ich bin Nichtraucher und möchte bitteschön selbst entscheiden, ob ich tödliche Drogen konsumieren möchte, und ich möchte es NICHT. Da hat mir niemand reinzureden - keine reaktionäre Tabaklobby, und kein suchtkranker militanter Raucher. Wenn es dem Raucher in normalen (=rauchfreien) Gaststätten nicht gefällt, kann er ja zu Hause bleiben - niemand zwingt Ihn.
Nichtrauchen ist die Normalität, Raucher sind eine Minderheit von (selbstverschuldeten) Drogenabhängigen. Die Mehrheit der Deutschen nicht Normalmenschen, also Nichtraucher, das heisst: Die Mehrheit der Deutschen will NICHT rauchen, auch nicht passiv! Das haben die Raucher verdammt noch mal endlich zu respektieren. Wer rauchen will, hat sich zu Tod, Krankheit, Gestank und Qual entschieden. Bitte schädigt nur euch selbst, lieber Raucher -
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